Freitag, 25. März 2011

Sadness behind a mask - The Clown syndrome

Clowns make jokes, they make fun of themselves, they wear masks or heavy make up to make us laugh but when the curtain falls nothing is left. They take off their masks, they wipe away all the colour and stare at their own empty face in the mirror.I feel pity for them because they remind me of myself.
At work sometimes I feel like a clown. The friendly girl who's giving you a big warm-hearted smile when you enter the shop is only a part of my personality. I'm acting all the time, faking my mood, bluffing, becoming someone else, I'm not myself at work. When I'm in a good mood, it's absolut fun, for me life is a stage, work is a cabaret where I love to entertain but when I'm feeling blue it's painful. In these moments my bare soul shimmers through the mask of happiness, exposing the scarfs of my inner wounds and even in these intimate moments certain people try to get some positive energy from my almost empty tank. There are guys who think that I have a  personal interest in them only because I greet them with a smile. They can not even imagine who I really am. They should ask my sister, I am not the flirty kind of a girl.
All these things make me sad, because they prove me how anonymous the society has become. Nobody is able to difference between real and faked emotions. Tomorrow I'm wearing my mask again to become the one you want to see.


Clowns machen Spässe, sie machen sich über sich selbst lustig, sie tragen Masken oder starke Schminke, um uns zum Lachen zu bringen, aber wenn der Vorhang fällt, bleibt nichts zurück. Sie ziehen ihre Masken aus, entfernen die Farbe und starren ihr eigenes leeres Gesicht im Spiegel an. Sie tun mir leid, denn sie erinnern mich an mich selber.
Bei der Arbeit fühle ich mich manchmal selbst wie ein Clown. Das freundliche Mädchen, das euch ein warmherziges Lächeln schenkt, wenn ihr den Laden betretet, ist nur ein Teil meiner Persönlichkeit. Ich spiele immer eine Rolle, täusche gute Laune vor, werde zu jemand anderem, ich bin nicht ich bei der Arbeit. Wenn ich gut gelaunt bin, ist es ein absolutes Vergnügen, das Leben ist eine Bühne, Arbeit ist wie ein Theaterstück, wo ich gerne Menschen unterhalte, aber wenn ich traurig bin, tut das Ganze weh. In diesen Momenten schimmert meine nackte Seele durch die Maske der Fröhlichkeit, stellt die Narben meiner inneren Wunden zur Schau und sogar in diesen intimen Momenten gibt es Personen, die versuchen positive Energie von meinem sowieso fast schon leeren Tank zu beziehen . Es gibt Typen, die tatsächlich glauben, dass ich ein persönliches Interesse an ihnen hege, nur weil ich sie mit einem Lächeln begrüsse. Die können sich nicht einmal im Traum vorstellen, wer ich wirklich bin. Sie sollten mal meine Schwester fragen, ich bin alles andere als eine Flirterin.
All diese Dinge machen mich traurig, denn sie beweisen mir wie anonym unsere Gesellschaft geworden ist. Niemand ist fähig echte von vorgetäuschten Emotionen zu unterscheiden. Morgen werde ich wieder meine Maske tragen, um die zu werden, die ihr sehen wollt.


by Désirée Lynch

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