Donnerstag, 1. Mai 2014

Wellness Weekend in Bad Horn

Letztes Wochenende war ich zusammen mit meinem Freund für eine Nacht im 4-Sterne-Wellness-Hotel "Bad Horn" am Bodensee zu Gast. Bad Horn existiert seit 1827 und wurde als Molkekur- und Badeanstalt erbaut und wurde 1975 zum Thermalhotel über Nautik, Schiffe, See und Meer.
"Bad Horn" liegt in  Horn am wunderschönen Bodensee, welcher auch "Schwäbisches Meer" genannt wird. Wir hatten ein Nautiker-Package gebucht, welches Folgendes beinhaltete:
  • Aperitif 
  • 4-gängiges Gourmetmenü zum Abendessen 
  • Schlummertrunk 
  • Übernachtung im schönen grossen Doppelzimmer zur Seeseite 
  • reichhaltiger "Swiss Zmorge" vom Buffet 
  • freie Benützung des Smaragd Spa sowie des Fitnesscenters
Hotel "Bad Horn" Aussenansicht auf dem Weg zum Eingang

Der wunderbare Bodensee - Aussicht von unserem Balkon aus
Das Personal in "Bad Horn" ist ausserordentlich freundlich und zuvorkommend. Ich gebe zu, es war das erste Mal, dass ich in einem 4-Sterne-Hotel übernachtete, weshalb ich keine grossen Vergleichsmöglichkeiten habe, aber es war auf jeden Fall ein tolles Erlebnis. Ich fühlte mich wie Alice im Wunderland, als ich das ganze Gold sah (ein goldener Aufzug!!!! OMG!!!) und fühlte mich wie eine Prinzessin, als ich mit meinem Freund im Bademantel (er weiss, ich rosa) und mit passenden Schlappen durch die Gänge mit Golddecke schlenderte (ok, hüpfte und tanzte...^^).
In Bademantel und Schlappen auf dem Weg zum Spa-Bereich
Unser Zimmer war geschmackvoll eingerichtet und sehr sauber. Etwas unkomfortabel waren die zwei Einzelbetten, die zusammengeschoben worden waren. Bei einem Paar hätte ich dann doch ein Doppelbett erwartet. Die Betten rutschten nämlich auseinander, weshalb wir quer schlafen mussten, was dazu führte, dass unsere Hinterteile teilweise fast in der Luft hingen... ^^
Auf dem Balkon des Nautiker-Zimmers. 

Nautiker-Zimmer mit zwei einzelnen Betten

Auf dem Balkon unseres Zimmers. Ich trage übrigens ein Streifenshirt von Chicorée, einen dunkelgrauen Jeansjupe von H&M und schwarze Pumps.

Gerade angekommen und happy
Die meiste Zeit verbrachten wir aber so oder so planschend  im Indoor-Pool. Es war absolut herrlich! Ich war nämlich schon sehr lange nicht mehr schwimmen, was unter anderem damit zu tun hatte, dass ich Kontaktlinsenträgerin bin und Chlor-Wasser dazu führt, dass sich die Linsen festsaugen und hart werden, was ein unbeschreiblich grässliches Gefühl ist. Da ich ohne Linsen aber kaum was sehe, ist es auch nicht möglich beim Baden darauf zu verzichten. 
Das wunderbar weiche Thermalwasser in diesem Pool hatte aber kaum eine Auswirkung auf die Linsen, weshalb ich unbeschwert herum planschen konnte, was ich auch zur Genüge tat. Zum Glück waren kaum andere Gäste am Pool, da sich diese eventuell gestört gefühlt hätten. ^^
Der Indoor-Pool

Riesenfreude im Indoor-Whirlpool

Am Rumblödeln

Am Geniessen

Der integrierte Indoor-Whirlpool

Having fun


Ganz entspannt
Neben dem im Indoor-Pool integrierten Whirlpool probierten wir natürlich auch den Outdoor-Jacuzzi auf der Sonnenterrasse aus. Was für ein herrliches Gefühl, in diesem warmen, sprudelnden Wasser zu liegen und die Aussicht über den Bodensee zu geniessen. So herrlich, dass ich beschloss, den privaten Steg zum See zu benutzen und im 10° C kalten Wasser schwimmen zu gehen, was ich dann auch tat. Wow! Was für eine Erfrischung! 
Outdoor-Jacuzzi auf der Sonnenterrasse

Im Outdoor-Jacuzzi am Geniessen

Abkühlung im Bodensee bei 10° C
Auf der Sonnenterrasse
Das Dinner (Abendessen ist bei diesem 4-Gänge-Menü nicht angebracht) nahmen wir in einem der beiden hotelinternen Restaurants, im "Captain's Grill", zu uns. Und es war einfach köstlich! Und auch hier zeigte sich die aussergewöhnlich zuvorkommende und aufmerksame Art des Personals. So war es zum Beispiel kein Problem, statt des Lachs-Tartars des 1. Gangs ein Rinds-Tartar zu bestellen. 
Auch der reichhaltige "Swiss Zmorge" machte seinem Namen alle Ehre. 
Beim Dinner im "Captain's Grill". Ich trage ein Kleid mit selbst gemaltem Gurt.

1. Mariniertes Rindstartar mit Kartoffelblinis und kleinem Kresse-Gazpacho
2. Essenz von Cherrytomaten mit Basilikum
3. Rindsfilet mit Trüffeljus, gebratenen Kartoffelgnocchi und Morchel-Frühlingslauchgemüse
4. Erdbeertimbale mit Granatapfel-Kiwiragoût mit Schokoladencaramel

Nochmal das ganze Outfit mit Silber-Pumps, die man leider nicht ganz sieht. 
"Bad Horn" war ein tolles Erlebnis und ich kann es nur weiterempfehlen. Wenn ich selbst noch einmal nach "Bad Horn" fahren würde,ginge ich aber wohl im Winter, um den Indoor-Pool in seiner grün-blauen Beleuchtung zu sehen, welche bei unserem Besuch leider nicht zur Geltung kam. Und in dieser Hinsicht bin ich halt so richtig kitschig...^^

by Charlene Lynch
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