Donnerstag, 28. November 2013

Rezension: Maggie Stiefvater "Wen der Rabe ruft"

"Wen der Rabe ruft" ist der Auftakt zu einer neuen, vielversprechenden Fantasy-Reihe einer meiner absoluten Lieblingsautorinnen Maggie Stiefvater.
Erzählt wird die Geschichte von Blue Sargant, deren ganze Familie auf die eine oder andere Art übersinnliche Fähigkeiten hat. Ihre Mutter Maura ist Wahrsagerin und auch deren Halbschwester Neeve gelangte zu Ruhm, da sie öffentlich praktiziert, was Maura eher im Geheimen tut. Jedes Jahr, am 24. April, am Vorabend des Markustages besucht Blue mit ihrer Mutter den nahen Kirchhof, um die Seelen jener zu empfangen, die bald sterben werden. Blue hat dabei nie auch nur einen Geist gesehen, sie hat lediglich die Fähigkeit Energie zu bündeln, Geister sichtbar werden zu lassen, ihren Stimmen Gehör zu verschaffen. Doch dieses Jahr besucht sie den Kirchhof mit Neeve und da geschieht es: Blue sieht einen Jungen, einen Geist..., ihren ersten Geist...


Blue konnte den Blick nicht von seinem zerzausten Haar wenden, von der Andeutung durchdringender Augen, dem Raben auf seinem Pullover. Er war nun fast nicht mehr zu sehen, er verschmolz mit der Kirche oder die Kirche mit ihm. Blues Stimme klang belegter, als ihr lieb war. "Warum...warum  kann ich ihn sehen?" - " Es gibt nur zwei Gründe, warum eine Nicht-Sehende einen Geist erblickt, Blue. Entweder du bist seine wahre Liebe", sagte Neeve, "oder du hast ihn getötet."

So tritt also Gansey in Blues Leben und mit ihm seine besten Freunde Adam, Ronan und Noah. Gansey ist einem dunklen, mystischen Geheimnis auf der Spur und auch jeder der Freunde birgt ein solches. Adam und Blue verlieben sich, doch hat ihre Liebe eine Chance, wenn doch Gansey ihre wahre Liebe sein könnte?!
"Wen der Rabe ruft" ist ein ganz aussergewöhnliches, fesselndes, intensives Buch, ein wirklich gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe. Das Cover mit seinen Grünnuancen, dieser angedeutete Wald im Hintergrund und nicht zuletzt der Titel. Raben faszinieren mich seit jeher, da sie oft als Boten zwischen dieser und der jenseitigen Welt gelten. Von Edgar Allan Poes lyrischer Erzählung "Der Rabe" kann ich noch heute nicht genug kriegen. Jeder einzelne Charakter ist wunderbar ausgearbeitet, sodass ich schnell das Gefühl hatte, jeden von ihnen zu kennen. Besonders gut hat mir natürlich gefallen, dass der seltsame, schnell aggressive Ronan mit Nachnamen Lynch heisst. Er ist überhaupt der Charakter, der mich am meisten interessiert, denn seine düstere Art erinnerte mich ein wenig an Niall Canncanadh aus Melissa Marrs Sonnenlicht-Quintologie. Und dann der letzte Satz des Buches...Ronans Offenbarung...ich sage nur: 

UNBEDINGT LESEN. 
Cassandra Jean hat den Raven Boys - wie sie im Original heissen - ein Gesicht gegeben und auch sie hat eine spezielle Vorliebe für den geheimnisvollen Ronan Lynch. Warum nur stehen wir Mädels so gerne auf die düsteren, geheimnisvollen Typen?!

by Désirée Lynch

Kommentare:

  1. Hey, das hat zwar mit deinem Blogeintrag gar ncihts zu tun, aber ich habe da eben was gelesen. Du hast letztes Jahr etwas über Instyle und Pelz geschrieben, die Geschichte widerholt sich nun. Ich bin so sauer gerade und werde mir nie wieder eine Instyle oder sonstige Modezeitschrift holen.
    Nur Pelz Pelz Pelz und alles in eher hässlichen Klamotten

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