Freitag, 1. Februar 2013

Rezension: Kirsten Miller's Alles ist ewig

Haven und Iain leben endlich zusammen in Rom. Sie führt eine eigene kleine Kleiderboutique und er gilt nach dem Brand offiziell als tot. Die Ourobos Gesellschaft und Adam sind ganz weit weg und so leben sie glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende. Denkste! Zunächst friert Iains alkoholkranke Mutter das Morrowsche Vermögen ein, da sie es Haven absolut nicht gönnt und dann erfährt Haven auch noch, dass ihr bester Freund Beau nach New York gereist und seither spurlos verschwunden ist. Haven muss ihn unter allen Umständen finden und so machen sie und Iain sich auf in den Big Apple. Schnell merkt Haven, dass sie Hilfe brauchen und so wendet sie sich schweren Herzens an den Mann, der seine Finger überall im Spiel hat: Adam. Iain ist absolut dagegen und zieht sich für eine Weile zurück, um auf eigene Faust nach Beau zu suchen. Die Horae, eine Gruppe Frauen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Adam für immer einzusperren, um die Welt vor dem Bösen zu retten, bieten Haven ebenfalls ihre Unterstützung bei der Suche nach Beau an, wenn sie ihnen Adam ausliefert. Doch je mehr Zeit Haven mit Adam verbringt, desto unsicherer wird sie. Adam scheint sich aus Liebe zu ihr tatsächlich zum Guten verändert zu haben und Haven empfindet plötzlich ganz anders für ihn. Wird sie sich in diesem Leben etwa doch noch für ihren einstigen Feind entscheiden?

Oh wie liebe ich es, wenn die Grenzen zwischen Gut und Böse verwischen und einstige Bösewichte plötzlich eine faszinierende Note bekommen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass mich dunkle Charaktere oft mehr anziehen, als die lichten. Bei Melissa Marr hatte ich mich ja richtiggehend in den dunklen Feenritter Niall Canncanadh verliebt und nun bei Kirsten Miller's zweitem Band finde ich Adam Rosier, die Verkörperung des Chaos viel interessanter als Iain. Vielleicht liegt es daran, dass ich ihn mir immer ein bisschen wie Adam Lambert vorgestellt habe. Im ersten Band "Nichts ist undendlich" habe ich bis zum Schluss gehofft, dass Beau doch nicht auf Jungs steht, damit er und Haven zusammenkommen können, aber das hat ja leider nicht geklappt und bei "Alles ist ewig" ist nun tatsächlich der dunkle,  kühle Adam Rosier, der mein Herz erobert hat. Armer Iain, nie bist du meine erste Wahl.^^ Beau finde ich auch im zweiten Band unwiderstehlich und deshalb möchte ich nur so viel verraten, auch er wird seiner grossen Liebe begegnen und die finde ich ebenfalls absolut umwerfend. 

Kirsten Miller garantiert beste Unterhaltung und versteht es die Spannung der Geschichte bis zum Schluss aufrecht zur erhalten. Jede wichtige Person in ihren Geschichten ist so fein ausgearbeitet, dass sie richtig lebensecht erscheint. Was ich auch sehr schätze ist, dass jeder Band in sich abgeschlossen ist und keine Fragen offen bleiben und dennoch freut man sich immer schon auf den nächsten. Hoffentlich wird Kirsten Miller noch einen weiteren Band liefern, denn ich bin ein richtiger Fan von ihr geworden.

by Désirée Lynch

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