Mittwoch, 18. April 2012

Pattern mixing for dummies

In der Mai-Ausgabe von GLAMOUR haben sie es wieder abgedruckt: über 12 Seiten wildes Mustermixen. In fast jedem Lifestyle- und Modemagazin wird uns gezeigt, dass wir nun von den Modepäpsten den Segen haben fröhlich das zu kombinieren, was früher geschmackstechnisch so gar nicht ging: Leoprints zu Hahnentritt, Karo zu Paisley oder wie wär's mit Schlangenprint zu einem Blumenmuster. Ach wie find ich das doch chic und herrlich farbig. Aber ich befinde mich ja noch ganz am Anfang meiner Mixkarriere, da brauche ich noch Training in puncto Farbwahl. Also habe ich mal ganz bescheiden angefangen mit Schwarz-Weiss : zu meinem sportlichen Kurzjäckchen mit Kapuze, das ich für CHF 9.90 bei Yendi im Ausverkauf gefunden habe, trage ich einen schwarz-weiss gestreiften Jupe, ein schwarzes T-Shirt und schwarze Strumpfhosen mit witzigem Zackenmuster.Meine schwarz-weissen "Mafia-Schuhe" von H&M passen total gut dazu. Ein Lorbeerkranz-Haarreif von Charlene und kleine schwarz-weisse Ohrringe sind meine einzigen Accessoires( ich gehe immer ganz sparsam mit Accessoires um). Dafür habe ich mich komplett pink geschminkt.
Seid ihr bereit für's Mustermixen?
Jacke: Yendi / Jupe, Schuhe, Haarreif: H&M / Strumphose: Manor
In May's issue of GLAMOUR they printed it again: 12 pages of wild pattern mixing. In almost every Fashion and Lifestyle magazine they show us that we got the blessings of star fashion creatores to combine happily all patterns. Leoprints with herringbone, checked pattern with paisley or what about snakeprint with floral pattern. Oh, it's so chic and amazingly colourful. But at the moment I'm standing at the beginning of my mixing career, so I have to optimise  my choice of colour. I started very modestly with black and white: with my sporty, short and hooded jacket that I've got for only CHF 9.90 at Yendi I wear a black and white spriped short skirt and black tights with funny zigzag pattern. My black and white "mafia-shoes" by H&M  fit very well into the outfit. Charlene's hair band in the shape of a laurel wreath and small earrings in black and white are the only accessories I used (I'm always very sparing concerning my choice of accessories). But I used eye shadow and lipstick in pink.
Are you ready for pattern mixing?

by Désirée Lynch

Dienstag, 17. April 2012

Neue Ringe in meiner Sammlung

Ich habe mir gedacht, es wird wieder einmal Zeit, euch die Ringe, die sich in letzter zeit bei mir eingefunden haben, zu zeigen. Ich bin da nämlich ganz schlimm... Ringe sind für mich etwas ganz Besonderes...

Zuerst einmal mein ganz neuer H&M-Ring. Ich habe ihn am Samstag in Winterthur erstanden. Es war wieder einmal Liebe auf den 1. Blick. Ich fahre auf alles ab, was glitzert, oder dann so einen feenhaften Schimmer hat. Dieser perlmut-ähnliche Farbwechsel ist einfach wunderschön! Love it so much!
Der Silberring ist ebenfalls von H&M. Zur Zeit haben sie wirklich tollen Schmuck. Ich brauchte ja noch einen Ring zu meinem silbernen Halsreifen. Alle anderen Ringe, die ich in Silber besitze sind nämlich viel zu verspielt und süss. Aber dieser grobe, quadratische Ring ist einfach perfekt!
Den gelben Ring von Clockhouse habt ihr vielleicht schon in diesem Post gesehen. Ich habe ihn auch extra zum gelben Jupe dazu gekauft. Der Ring ist etwas unbequem und unpraktisch, aber wer achtet bei Schmuck schon darauf, ob er bequem ist...? ^^

Den Blümchen-Ring vom New Yorker habe ich für meine Pastell-Kleidung gekauft. Nicht, dass ich  nichts anderes Süsses gehabt hätte, aber ich wollte an diesem Tag einfach was Kleines kaufen. Und hübsch ist er ja wirklich. Er wirkt so zerbrechlich... Very romantic...
Und dieser wunderbare Ring ist eigentlich schon etwas länger dabei, ich habe ihn aber noch nie "persönlich" vorgestellt. Er ist von Orsay und ich war dem intensiven Royalblau sofort verfallen. Mehr kann man dazu gar nicht sagen, er spricht für sich.
Der Nagellack, den ich auf den Fotos trage, ist übrigens von Essence (08 Did Someone say nude?) und zur Zeit meine absolute Lieblingsfarbe.

by Charlene Lynch

Montag, 16. April 2012

If I show you the roses will you follow?

Dieses ist mein zweites Outfit für Metro Boutique. Natürlich musste ich auch noch aus der Metro ein Pastell-Outfit wählen. Entschieden habe ich mich für ein rosarotes, sommerliches Trägerkleid und einen süssen türkisen Pastell-Cardigan mir Rosen darauf. Ich war vom 1. Augenblick an verliebt in dieses Jäckchen. Es wirkt so feminin, so mädchenhaft und süss... Dann fand ich auch noch das passende Portemonnaie. Jöh!
Richtig cool fand ich ja die Plateau-Pumps in Nude. Allerdings hatte ich extreme Probleme, damit zu gehen. Ich meine, ich kann echt praktisch mit jeder Höhe von Absätzen umgehen und mich ziemlich natürlich bewegen, aber diese Abrundung vorne machte mich fast wahnsinnig. Da ich von Natur aus eher mein Gewicht auf die Ballen verlagere, kippte ich beim Gehen ständig vorne über... Wow, meine Hochachtung für alle, die auf dieser Sorte Schuhe gehen können! Gibt es da irgendeinen Trick? Habt ihr da Erfahrung?
Und eines meiner absoluten Lieblingsstücke ist diese absolut zauberhafte Mickey Mouse-Kette aus Strasse... Ich trage sie echt ständig, weil sie einfach so goldig ist... Sie ist für mich eine Art Symbol für mein inneres Kind. Ich liebe Disney!
Und auch die Armbänder sind superschön! Vor allem das grüne ist total speziell mit diesen "Adern"... Wow!

Kleid, Cardigan, Ambänder, Schuhe, Portemonnaie, Kette: Metro Boutique / Herz-Ring: New Yorker 
 runder Ring: H&M / Ohrringe: Claires 
Ths is my second outfit for Metro Boutique. Of couse I had to chose something in pastel. I took this pink summer-dress and a gorgeous turquoise pastel-cardigan with roses. It was love at first sight... This cardigan has such a feminine, girlish effect... And then I found a matching purse... Amazing!
What I really liked were those  cool plateau-pumps in nude. Ok, I had an urgent problem, I absolutely couldn't walk with them. Normally I can wear every heel-hight and walk pretty naturally, but this rounding at the front was terrible. I naturally shift my weight on my tiptoes, when I walk, so I always tipped over... Wow, great respect for all those girls, who can walk with this kind of shoes! Is there any trick? Do you have experiences?
One of my favorite pieces is this stunning Mickey Mouse-necklace made of rhinestones... I permanently wear it, it's so gorgeous... For me it's a symbol for my inner child. I love Disney!
The bracelets are beautiful as well! Especially the green one with the "veins"... Wow!

by Charlene Lynch

Samstag, 14. April 2012

Fastenbrechen

40 Tage voller Entbehrungen und bohrendem Hunger sind am Karfreitag zu Ende gegangen. Endlich durften wir wieder richtig essen und begingen das Fastenbrechen stilvoll im Kino mit 1 Liter Cola, Nachos/Pommes Chips und Ben & Jerry's Eis.
Nein, das stimmt so gar nicht! ( Okay, der Teil mit der Kinovöllerei stimmt...) Das Fasten war gar nicht schlimm, sondern eine ganz wunderbare Erfahrung. Wir haben uns richtig fit und leistungsstark gefühlt. Mit drei vollwertigen Mahlzeiten mussten wir auch nie Hunger leiden. Das erste Eis schmeckte zwar ganz fantastisch, aber nach dem vielen Cola und den Nachos, war mir( Désirée) richtig schlecht. Unsere Körper haben sich an eine bewusste und kohlenhydratreduzierte Ernährung gewöhnt und hatten nun ein bisschen Mühe, nachts Kohlenhydrate verdauen zu müssen.
Zudem habe ich (Charlene) merket, dass man, ohne zu hungern wirklich super Gewicht verlieren kann, wenn man sich an diese paar Regeln hält. So habe ich während der Fastenzeit pro Woche jeweils 500 g abgenommen, was genau DEM Gewicht entspricht, das der Körper maximal entbehren kann. Jedes Gramm mehr wäre bereits nicht mehr gesund, aus ernährungstechnischer Sicht. Ich werde genau so weiter machen, wie bisher, mir nur zu speziellenGelegenheiten was gönnen. Süssigkeiten als Happy-maker haben definitiv ausgedient, ebenso als Stress-Bewältiger oder Langeweiler-Überbrücker. Ich brauche es nämlich nicht mehr...

Unser Fazit: Nächstes Jahr werden wir wieder fasten. Ausserdem ist uns bewusst geworden, dass wir Süssigkeiten gar nicht brauchen und uns ohne sogar viel besser fühlen. Zum Frühstück werde ich (Désirée) mir zwar wieder einen Kaffee gönnen, aber auf ein Dessert nach dem Mittagessen werden wir weiterhin verzichten. und auch am Samstagabend werden wir keine Chips mehr essen. Eine gesunde und bewusste Ernährung belohnt dich nicht nur mit einem besseren Wohlbefinden und einer gesteigerten Leistungsfähigkeit, sondern auch mit einem strafferen Körper und schönerer Haut. Darauf wollen wir nie mehr verzichten.

by Döid

Freitag, 13. April 2012

Rezension: Das letzte Einhorn und Zwei Herzen

Es kommt nicht oft vor, dass ich ein Buch zwei Mal lese und schon gar nicht, wenn ich den Film dazu vorher an die 1000 Mal gesehen habe... Aber es gibt halt auch nur ganz selten Geschichten, die mich so sehr berühren, wie "Das letzte Einhorn". Mit dieser Geschichte bin ich quasi erwachsen geworden. Und immer wieder habe ich sie anders erlebt... Ich denke, es ist auch nicht nötig, bei dieser Rezension ein Geheimnis um den Verlauf der Geschichte zu machen, da sie wahrscheinlich jeder einzelne von euch kennt, zumal der Film ja so ziemlich jeden Dezember im TV rauf und runter läuft, ähnlich wie "Drei Nüsse für Aschenbrödel"...
Ihr müsst wissen, dass Einhörner in meiner Kindheit eine grosse Rolle gespielt haben. Mein 1. Tagebuch hatte ich mit 12 und seither schreibe ich regelmässig. Und in den ersten Bänden ging es hauptsächlich um Einhörner und dass ich irgendwann eins sehen werde. Ich schmiedete Pläne und las alles, was ich darüber finden konnte, um meine Chancen zu verbessern. Ich konnte es nicht ertragen, wenn ich in Filmen und auf Bildern Einhörner sah, die als Pferde mit einem Horn dargestellt wurden. Ich wusste so genau, wie Einhörner aussahen... Natürlich hatte der Trickfilm "Das letzte Einhorn" dieses Bild wesentlich geprägt, vor allem, nachdem ich zum 1. Mal auch den Roman von Peter D. Beagle gelesen hatte und nun wusste, wie nahe der Film am Roman blieb.
Falls es tatsächlich jemanden geben sollte, der die Geschichte nicht kennt: Es geht darin darum, dass ein Einhorn per Zufall erfährt, dass es das letzte seiner Art auf der ganzen Welt ist, da alle anderen vom roten Stier gefangen wurden. Das letzte Einhorn zieht los, um seine Gefährten zu suchen und wird während seiner Suche in einen Menschen verwandelt... Aber wie geht ein Einhorn, das weder Liebe, noch Trauer kennt damit um, plötzlich Gefühle zu empfinden.
Als Kind und auch als junger Teenager konnte ich nicht nachvollziehen, warum Lady Amalthea für Prinz Lir ein Mensch und somit sterblich bleiben wollte. Einhörner waren damals alles, was für mich zählte... Ich sah den Film mit den Augen eines Kindes und ich las das Buch mit dem Herzen eines Kindes.
Als ich dann älter wurde und  mich selbst verliebte, war die Verwandlung vom Einhorn in Lady Amalthea für mich eine Art Metapher für das Erwachsenwerden und der Song "Now that I'm a woman", den Lady Amalthea im Film singt, war für mich so absolut nachvollziehbar:

Once, I can't remember
I was, long ago, someone strange
I was innocent and wise
And full of pain
Now that I'm a woman
Everything is strange

Nun hat mir Désirée eine neue Ausgabe vom Weltbild mitgebracht, indem die Forsetzung "Die zwei Herzen" integriert ist. Bis dahin wusste ich nicht einmal, dass es eine Fortsetzung gibt... Und wieder verschlang ich diese mir so vertraute Geschichte, wie auch die mir unbekannte Fortsetzung, in welcher Prinz Lir, Molly Grue und der Zauberer Schmendrick sowie das letzte Einhorn erneut auf der Bildfläche erscheinen. Prinz Lir war inzwischen ein alter, seniler, aber guter König und niemals hatte er jemanden je wieder so geliebt wie Lady Amalthea. Wie schön in diesen beiden Geschichten die Liebe dargestellt wird und wie gut beschrieben wird, was ein wahrer Held ist.
Noch immer bewegt mich diese Geschichte zutiefst, vor allem auch durch ihre schöne Sprache... Peter D. Beagle hat mit dieser Erzählung ein Meisterwerk geschaffen. Eine Geschichte für Jung und Alt, weil man in jedem Alter etwas Neues darin entdecken kann...
Vor kurzem habe ich von einem Einhorn geträumt, wie es zu mir kam, wie ich es berührte... Ich glaube, irgendwo tief in mir drinn wünsche ich mir tatsächlich immer noch, wirklich einem zu begegnen...

by Charlene Lynch

Donnerstag, 12. April 2012

Review: "Spieglein, Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen"

Ich möchte niemandem die Vorfreude nehmen, deshalb solltet ihr, wenn ihr vorhabt,
euch diesen Film noch anzusehen, lieber nicht weiterlesen...

Bereits die Kritiken vorab verhiessen nichts Gutes: viel Kostüme, wenig Handlung.  Ich nahm das alles  nicht so ernst, denn ich wünschte mir einfach einen zauberhaften Märchenfilm mit schönen Darstellern, magischen Kullissen, spektakulären Kostümen und eventuell noch ein bisschen zauberhafter Musik. Ist das zu viel verlangt?

Story
Die kennen wir ja eigentlich alle. Bildschöne Prinzessin wächst bei ihrer bösen Stiefmutter auf, die nicht akzeptieren kann, dass ihre beste Zeit längst vorbei ist und das Schneewittchen ihr den Rang abläuft. Aus Eifersucht auf die junge, schwarzhaarige Schönheit, will sie sie töten lassen, doch Schneewittchen bleibt am Leben und verirrt sich im Wald. Die 7 Zwerge, diesmal eine kleine Gaunerbande, nehmen sich ihrer an und bilden sie zur Räuberbraut aus. Immer wieder trifft Schneewittchen mit ihrem Prinzen zusammen, auf den auch die böse Königin ein Auge geworfen hat. Wird es Schneewittchen gelingen, ihr Königreich zu retten und ihr Volk von der Armut zu erlösen?


Darsteller
Wie erwartet, ist Lily Collins ein bildschönes Schneewittchen, zart und rein im zauberhaften Audrey Hapburn-Look. Man nimmt ihr die die Wandlung von der etwas naiven, weltfremden Prinzessin, die ihr ganzes Leben im Schloss gelebt hat, zur emanzipierten, etwas burschikosen Räuberbraut, die gegen ihre böse Stiefmutter ankämpfen und ihr Königreich zurück erobern kann, ...leider nicht ab. Lily Collins ist süss und charmant, aber irgendwie langweilig... Wenigstens optisch ist sie das Highlight dieses Films.
Waum Julia Roberts, welche ja nur noch einen Film pro Jahr dreht, genau dieses Drehbruch gewählt hat, ist ziemlich fraglich. Zwar hat sie als böse Königin Clementianna sicher den witzigsten und ausbaufähigsten Part, aber wer sich den Film aufgrund des Trailers angesehen ansieht, muss sehr bald feststellen, dass hier die besten Szenen bereits zusammengeschnitten wurden.
Armie Hammer spielt trotz männlicher Hauptrolle, nur eine Nebenrolle. Sein Prinz Alcott ist durchs Band Opfer diverser peinlicher Gags. Ich fand ihn weder charismatisch, noch sonderlich attraktiv, obwohl er eigentlich ganz lieb wirkte. Man muss aber davon ausgehen, dass er kaum Möglichkeiten hatte, seine Rolle, die als Witzfigur ausgelegt war, anders zu gestalten.
Die 7 Zwerge waren halt die 7 Zwerge, irgendwie nett und lustig und durchaus amüsant. Auch wenn jedes "Schneechen!" (ja, dies ist eine Möglichkeit, den Namen Schneewittchen, abzukürzen) ein erneutes Stönen unsererseits zur Folge hatte... Nach dem ersten Auftritt hatte man dann aber alles gesehen, was sie zu bieten hatten.
Regie und Drehbuch
Wem man die Schuld geben soll, weiss ich nicht so genau. Dieser Film hatte die besten Anlagen! Ich stellte nämlich wirklich keine grossen Anforderungen Aber leider wurden nicht mal diese erfüllt.
Am Anfang wird versprochen, dass die Geschichte aus Form der Königin erzählt wird, was sicher eine witzige, etwas böse Sicht auf das ganze Geschehen werfen sollte. Leider war dieser Plan nach wenigen Filmminuten offensichtlich bereits vergessen. Die Dialoge waren platt und sehr gewollt, ebenso wie die Gags. Ein Prinz, der einen Hunde-Liebestrank bekommt, ein verliebter Zwerg namens Romeo, eine Diener, der in eine Kakerlake verzaubert wird und dann von einer Heuschrecke missbraucht wird... Ich konnte nur den Kopf schütteln... Wer um Himmels Willen, denkt sich so etwas Idiotisches aus?!
Sogar die Idee mit dem magischen Spiegel fand ich schlecht umgesetzt,vor allem extrem seltsam und unpassend, ebenso wie die Szene mit den Riesen-Marionetten, die einfach null Sinn ergaben. Ich sass da und wunderte mich. -Soll ich den merkwürdigen Drachen im Wald auch noch erwähnen?
Wenigstens die Kostüme waren schön gearbeitet und imposant, ebenso wie die Sicht aufs Schloss im Sonnenuntergang. Viel mehr kriegte man von der Umgebung leider gar nicht zu sehen. 
Dafür mochte ich die neckischen Kampfszenen zwischen Schneewittchen und dem Prinzen sowie deren erster Kuss. Ja, die beiden wirkten wirklich ziemlich niedlich zusammen.

Ein besonderes und sehr überraschendes "Highlight" war die bollywood-angehauchte Musiknummer beim Finale. Die indische Musik und die Tanzeinlagen sollten wohl über den sonst eher entäuschenden Film hinwegtrösten und dafür sorgen, dass die Zuschauer, den Kinosaal wenigstens mit einer eingänigen Melodie im Ohr verliessen. Aber tut mir leid, Tarsem Singh, auch wenn Sie als Inder das Gefühl haben mögen, dass eine Tanzszene alles retten kann (und ihr wisst, dass ich Bollywood-Fan bin!), hat es hier nicht funktioniert. Obwohl  das Lied ganz nett und die Schlussszene mit Schneewittchens blauem Satinkleid durchaus sehr schön anzusehen ist, wirkt alles unglaublich gewollt und fehl am Platz. Und Armie Hammer alias Prinz Alcott, ist ziemlich deutlich anzusehen, dass er kein Freund ausgelassener Tanzszenen ist...



Fazit
Selbst wenn "Snowwhite and the Huntsman", die zweite Schneewittchen-Adaption dieses Jahres, wirklich schlecht gemacht wäre, würde er als Sieger aus dem Schneewittchen-Battle hervorgehen. Ich finde es einfach extrem traurig, wie dieser Film in den Sand gesetzt wurde... =(

by Charlene Lynch
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