Mittwoch, 7. März 2012

Döid sagt Ja zur Buchpreisbindung

Döid liebt Bücher, denn Bücher haben in der Familie Lynch schon immer eine grosse Rolle gespielt. Schon mit zwei Jahren liess uns Mama, unsere Bilderbücher selber in der Bibliothek aussuchen. Bücher finden sich auf jedem Wunschzettel ganz zu oberst und wenn Familie Lynch einen Buchladen unsicher macht, dann kann es schon einmal so klingen wie bei Hugendubel in Stuttgart." Oh mein Gott! So einen grossen Bücherkorb hatte ich noch nie." Wir haben immer ein Buch dabei, wollen irgendwann selber Bücher schreiben und geben im Monat mindestens genau so viel Geld für Bücher wie für Kleider aus. Ein Teil von Döid (Désirée) arbeitet bei Weltbild Schweiz und hat somit seine Liebe zum Buch zum Beruf gemacht.
Am 11. März wird nun das Schweizer Volk gebeten, darüber abzustimmen, ob die Buchpreisbindung wieder eingeführt werden soll. Döid ist ganz klar für eine Buchpreisbindung. Leider sind die Buchpreisbindungs-Gegner der irrigen Ansicht, dass die Buchpreisbindung die Preise der Bücher in schwindelerregende Höhen treiben würde und sich somit Normalverdiener keine Bücher mehr leisten könnten. Das stimmt so nicht. Taschenbücher und Eigenproduktionen wie die beliebten Reader-Ausgaben von Weltbild werden auch nach der Einführung der Buchpreisbindung zu einem tollen Preis verkauft werden. Neuerscheinung werden dann aber in allen Geschäften, die Bücher anbieten, zum gleichen Preis verkauft werden. Das finden wir fair, denn kleine Buchhandlungen konnten es sich oft nicht leisten, überrissene Preisrabatte anzubieten, weshalb dann viele Leute lieber dorthin gingen, wo sie das Buch zum halben Preis kriegten. Die Folge davon: den Buchhandlungen fehlten die Kunden und sie waren gezwungen zu schliessen. Buchhandlungen und Buchläden leben von Büchern, Discounter benutzen sie nur als Lockmittel, das grosse Geld wird dann mit Lebensmitteln gemacht. Discounter werden nie ein so vielfältiges Büchersortiment wie Buchhandlungen und Buchläden anbieten. Kein ernsthafter Schriftsteller wird eine Lesung zwischen Bodylotion und Frotteewäsche halten wollen.
Wer Bücher liebt, der schätzt die Beratung, die Atmosphäre und den Geruch von frischem Papier in Buchläden. Wer Bücher liebt, der zahlt gerne CHF 25.90 für ein gebundenes Buch, denn Bücher sind ein wichtiges Kulturgut, das respektvoll behandelt werden will. Wem die CHF 25.90 für ein gebundenes Buch wirklich zu teuer sind, der muss nur etwa ein halbes Jahr warten und kann dann das Taschenbuch für CHF 12.90 kaufen. Buchhandlungen und Buchläden werden immer für jedes Portemonnaie eine gute, vielfältige Auswahl anbieten, wenn wir sie unterstützen und am 11. März ganz klar für die Buchpreisbindung abstimmen.


by Döid

Dienstag, 6. März 2012

Emmi's Café Latte Tahiti Vanilla Edition

Wie ihr wisst, lieben wir es, Produkte zu testen und letzten Freitag war es wieder so weit. Um 16.00 Uhr sollte uns ein Kurier ein Päckchen von Emmi liefern. Da das Wetter so herrlich war, wollten wir aber zuvor noch ein Outfit-Shooting im Grünen machen.
Wir waren total baff, als uns eine Fahrradkurierin die Lieferung brachte, hatte aber irgendwie Stil. Schaut nur wie toll unsere Lieferung verpackt war: in einer Tasche, die selber wie ein Emmi Caffé aussieht. Dieses Mal durften wir den neuen Caffé Latte Tahiti Vanilla  Edition testen, für uns ein total spannendes Produkt, da Désirée totale Emmi-Kaffee-Liebhaberin ist und schon alle Sorten ausprobiert hat, während Charlene absolut keinen Kaffee trinkt. Hier unser Testurteil:
Optik:
Als wir den neuen Caffé Latte Tahiti Vanilla zum ersten Mal in Händen hielten, dachten wir: "Wow, sieht total sommerlich aus. Wunderschön und sehr ansprechend". Wir lieben die Kombination von Türkis und Gelb, das sieht frisch und fröhlich aus, auch die schön angeordneten Vanilleblüten und die Strandszenerie passen super zum sommerlichen Südseeparadies Thema.
Geruch:
Désirée / Emmi-Kaffee-Fan: Mmmmmmmmmh. Super Geruch. Riecht total lecker nach Vanille, sehr fein,  nicht zu stark, aber mit dem typischen intensiven Geruch der Arabica-Bohnen. Der blumige Duft von Vanilla gibt dem Kaffee einen herrlich exotischen Touch. Solch ein Parfum würde ich direkt benutzen.
Charlene / Nicht-Kaffee-Trinkerin: Ich habe in meinem ganzen Leben noch keinen Kaffee getrunken, weil ich den Geruch alleine schon total widerlich finde. Aber ehrlich gesagt, war es gar nicht so schlimm... Man konnte den Kaffegeruch zwar deutlich wahrnehmen, aber der Vanilleduft, den ich z.B. sehr gerne mag, war mindestens so stark.
Geschmack:
Désirée / Emmi-Kaffee-Fan: Ich trinke so gut wie nie heissen Kaffee, da mich diese geschmacklich nie überzeugen. Die verschiedenen Sorten von Emmi-Eiskaffee sind aber dafür umso mehr nach meinem Geschmack. Der neue Tahiti Vanilla ist definitiv mein neuer Favorit. Ich liebe es, wenn der kräftige Geschmack von Arabica-Bohnen von einer süssen Note umspielt wird. Bis anhin war der Caffé Latte Caramello mein Liebling, aber zu Sommer, Sonne und warmen Temperaturen passt der kühle, exotische Vanille-Geschmack einfach perfekt. Es mag vielleicht seltsam klingen, aber es hat mir richtig Spass gemacht, den neue Tahiti Vanilla zu trinken. Das sind 230 ml gekühlte gute Laune und Sommerfeeling pur zum Mitnehmen. Vermutlich mag ich heissen Kaffee auch deshalb nicht, weil man den nicht so herrlich schaumig schütteln kann.
Charlene / Nicht-Kaffee-Trinkerin: Ja, ich habe es getan: Ich habe Kaffee getrunken! Und ich musste mich ziemlich überwinden. Wenn die Verpackung nicht so schön und Désirée so unglaublich begeistert gewesen wäre, hätte ich es wohl nicht getan. Aber was tut man nicht alles, um ein Produkt zu testen... ^^  Aber mein Urteil fällt ziemlich wohlwollend aus. Der starke Vanielle-Geschmack machte dieses Getränk wirklich geniessbar. Aber nein, ich bin nicht bekehrt worden. Nach wie vor ziehe ich ein grosses Glas Milch vor, aber immerhin bin ich jetzt keine Kaffee-Jungfrau mehr und kann mit Überzeugung sagen, dass ich Kaffee wirlich nicht mag. WENN ich allerdings einen trinken müsste, dann auf jeden Fall diesen.
 Food Facts:
Wie schon bei anderen tollen Geschmacksrichtungen, setzt Emmi auch beim Caffe Latte Tahiti Vanilla auf Qualität. Die feinen Arabica-Bohnen stammen aus Guatemala, von Farmen, die von Rainforest Alliance zertifiziert wurden. Der exotische Vanille-Geschmack verdankt dieser Kaffee den von Hand massierten Tahiti-Vanille-Schoten, die zu den kostbarsten und begehrtesten Vanille-Sorten der Welt gehören.  Die Schoten werden deshalb von Hand massiert, damit sich die ätherischen Öle in der Schote besser verteilen können und sich der Vanille-Geschmack vollständig entfalten kann. Die wunderbare Schweizer Milch perfektioniert das Ganze und macht den neuen Caffe Latte Tahiti Vanilla zu einem wahren Genuss.

Wie ihr seht, hatten wir mit dem neuen Emmi Caffé Latte Tahiti Vanilla schon Anfang März richtig tolle Sommerlaune und da wir so schön am Rhein gelegen wohnen, genossen wir den eisgekühlten Kaffee gleich am Wasser.

by Döid

Montag, 5. März 2012

College girl in Wonderland

Ich liebe den Colleg-Style. Er wirkt seriös, sexy, sportlich und in Kombination mit einem Rock sogar ein bisschen romantisch. Ich BIN ein ewiges Schulmädchen. Die Schulzeit war bisher die beste Zeit in meinem Leben und Charlene stimmt mir total zu. Wenn wir könnten, würden wir sofort zurück zur Schule.
Der College-Look ist perfekt für die Frühlingszeit und für dieses Outfit war das Wetter einfach ideal. Die Sonne schien und es war nicht zu warm, so konnte ich eine meiner Lieblings-College-Jacken anziehen. Ich trug sie als Pullover mit einem süssen Jupe. Der obere Teil meines Jupes war aus Jeansstoff, der untere aus kariertem Baumwollstoff. Da ich ja totaler Fan von dunklen Strumpfhosen bin, musste ich unbedingt meine transparenten, schwarzen anziehen. Meine schwarzen Loafers vervollständigten  mein College-Outfit. Nö, das stimmt nicht: mein Pferdeschwanz machte mein Outfit komplett. Das witzige Lederarmband habe ich von Clockhouse, hat mich nur CHF 1.50 gekostet. Habt ihr meine Ohrringe bemerkt?! Sie haben die Form von winzigen Bleistiften, passte perfekt zum Thema Schule. Die Location war dieselbe wie bei unserem Tribal-Shooting. Wunderschön wie das Sonnenlicht durch das magische Grün des Blätterdachs bricht und die unebene Wildheit der Natur der Umgebung ihren  einzigarteigen Zauber verleiht.

Collegejacke: H&M / Jupe: Migros / Schuhe: Dosenbach / Ohrringe: Claire's / Lederarmband: Clockhouse by C&A

I love the college style. In my eyes it looks serious, sexy, sporty and in combination with a skirt even a bit romantic. I AM an eternal college girl. Until now school time was the best time in my life and Charlene totally agrees with me. If we could we would go back to school immediately.
The college look is perfect for Spring time and for this outfit the weather was just perfect.The sun was shining but it wasn't too warm yet so I could wear one of my favourite college jackets. I wore it as a pullover in combination with this cute skirt. The upper part of the skirt is denim and the lower is chequered cotton fabric. Being so much fan of darker tights, I had to wear my transparent black ones. My black loafers completed my college outfit. No, it's not true: my pony tail completed my outfit. The funny leather wristband is from Clockhouse by C&A. It did only cost CHF 1.50. Did you notice my eyrrings?! They have the shape of tiny pencils, great for the school's theme. The location was the same we had chosen for our Tribal shooting. It's so beautiful how sunlight breaks through the magical green of the canopy of foliage and the uneven wildness of nature gives the surrounding area its unique charm.

by Désirée Lynch

Samstag, 3. März 2012

Döid fastet!

Montag fiel bei uns der Startschuss zur Fastenzeit. Wir fasten bis Ostern, das sind eben jene berühmten 40 Tage - eine laaaaaaaaange Zeit. Wir haben eine ganz eigene Form entwickelt, die für uns passt und dennoch nicht zu leicht ist. Was ist denn nun bei uns anders als sonst? Da wir uns seit gut 1,5 Jahren nach dem Ernährungsprinzip SIS ( Schlank im Schlaf) ernähren, haben wir Zwischenmahlzeiten komplett abgeschafft und sind daher auch keine "Snacker". Das ist schon mal eine gute Voraussetzung. Bei SIS ist aber Nutella zum Frühstück und ein schönes Dessert nach dem Mittagessen erlaubt. Beides lassen wir nun schweren Herzens bis Ostern wegfallen. Vor allem das Nutella fehlt uns morgens jetzt schon...und dabei sind erst zwei Tage rum. Ich ( Désirée) verzichte morgens auch auf meinen leckeren Instant-Cappuccino, dafür gibt's Grüntee mit Guarana von Tetley's. Ihr könnt euch vorstellen wie es nun für uns ist, einkaufen zu gehen und überall diese verführerischen Leckereien in den Regalen zu sehen. Das sind beinahe schon Tantalus-Qualen.

Was ist denn überhaupt unser Ziel? Sicher einmal einige Kilos zu verlieren, das ist ganz klar, aber auch wieder zu merken, dass man Süsses nicht wirklich braucht und dass wir echt diszipliniert sein können. Ausserdem schmeckt Schokolade nach 40 Tagen Enthaltsamkeit so wunderbar, dass es sich wirklich lohnt mal eine Zeit lang darauf zu verzichten.

Monday the starting shot was given to our Lent. We're fasting until Easter, that are these famous fourty days - a looooooooooong time. We developped our very own version, that suits us and isn't to easy as well. What's different now? For 1,5 years e've been feeding ourself under the principles of SIS ( Slim in sleep), that means we don't "snack" already. It's a good prerequisite. With SIS it is allowed to eat nutella for berakfast and take a nice dessert after lunch. Heavy hearted we're going to eliminate both until Easter. Especially the nutella we're missing already ...and it is just two days since starting. I ( Désirée) give up my tasty instant cappucchino for breakfast and replace it with greentea by Tetley's. You can imagine how it is to buy food and to see all these shelves filled with seducing goodies. We almost feel the ordeals of Tantalus.
What is our goal? Of course we'd like to lose some weight, that's clear, but it's also interesting to realize that we don't need sweets, that we are able to be very disciplined. Moreover, after 40 days of abstinence chocolate tastes so wonderful that it is really worth to give it up for some time.

by Döid

Freitag, 2. März 2012

Lavender lace, there's not a trace of that guy I love so well

Ich habe das grosse Glück, dass mein Arbeitsplatz nur wenige Minuten von einem wunderschönen Ort entfernt liegt: dem Rheinfall in Neuhausen. Die einen oder anderen waren vielleicht schon mal dort, oder kennen ihn von Bildern. Immerhin ist es neben dem Dettifoss auf Island der grösste Wasserfall Europas. Wenn er genug Wasser führt, ist er wirklich beeindruckend und im Frühling/Sommer ein richtiger Touristen-Treff.
Am Dienstag waren Debbie und ich über Mittag dort, um Fotos zu machen (die von Debbie zeige ich euch in einem der nächsten Posts). An diesem Tag trug ich ein Outfit, in dem ich mich unglaublich wohl fühlte. Eine Menge Leute meinten, dass man sehen und spüren konnte, dass dieses Outfit absolut ICH sei: Elegant, etwas verspielt und ein wenig retro. Auf jeden Fall betonte das Lavendelblau ganz extrem die Farbe meiner Augen...
Was ganz grossartig war: Wir konnten unsere Mäntel ausziehen, ohne zu frieren. Die Sonne war bereits so intensiv, dass uns richtig warm war. Ich würde sagen, das war der erste richtige Frühlingstag! Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie schwer es uns fiel, danach wieder ins Büro zurück zu kehren... Aber zum Glück wird es jetzt bald immer mehr solche Tage geben...

Kleid: Secondhand / Cardigan: Metro Boutique / Unterrock: Vero Moda / Kragen, Armstulpen: DaWanda
Stiefel H&M / Kristallring: DIY / Herz-Ring: New Yorker

I'm really lucky to work only a few minutes away from a very beautiful place: The Rhine Falls in Neuhausen. Some of you may know it. Besides the Dettifoss in Island, it's the biggest waterfall in Europe. It's pretty impressive and a touriste-hotspot in spring and summer.
On Tuesday Debbie and I spent our lunch break there and took photos (Debbies pics I show you in another post). At this day I wore an outfit with whom I felt extremely comfortable. Lots of people told me, that they could see and feel, that this outfit was so totally me: elegant, a kind of playfulll and a little bit retro. Lavender blue let my eyes look so  blue... It was amazing!
It was so fantastic, we could be without jacket without feeling cold. The sun was so intensive! Wow! I would say, it was the first real spring day this year... You can imagine, how awfull it was to turn back into office... But isn't it beautiful to know, that so many of those spring days will follow...?

by Charlene Lynch

Donnerstag, 1. März 2012

Rezension: Antje Babendererdes "Julischatten"

Als ich vor zwei Wochen mit Mama kurz bei Thalia vorbeischaute und wir gemeinsam die Jugendbuch-und Fantasy-Abteilung durchstöberten, flippte ich beinahe aus vor Freude als ich ENDLICH einen neuen Jugendroman einer meiner absoluten Lieblingsautorinnen Antje Babendererde auf der Regalablage liegen sah. Antje Babendererde schreibt über Indianer, über die Native Americans, oder vielmehr über das, was von ihnen übrig geblieben ist. Ihre Romane sind sehr oft im ärmsten Reservat der USA  Pine Ridge Reservat der Oglala Lakota in South Dakota angesiedelt. Antje Babendererde schreibt wunderschöne Geschichten, die von der Traurigkeit und Verzweiflung dieses einst so stolzen Volkes erzählen, aber nicht ohne etwas für das Herz einzuflechten. Meistens findet sich ein rothaariges Mädchen plötzlich im Pine Ridge Reservat wieder und verliebt sich in einen gutaussehenden, intelligenten Indianer-Jungen mit langem schwarzen Haaren, der gegen die Ungerechtigkeit und scheinbare Ausweglosigkeit rebelliert. Ihre Helden sind sehr oft traditionell eingestellt und streben einen guten Schulabschluss an, um später als Anwalt für ihr Volk kämpfen zu können.
So könnte Lukas Brave auf seinem Pferd Ghost ausgesehen haben
Antje Babendererdes neuestes Werk Julischatten wird aus der Sicht der siebzehnjährigen Simona erzählt. Sim war mit einer Hasenscharte geboren worden, die aber schon früh operativ geschlossen wurde. Dennoch ist sie unsicher, steht sie doch ständig im Schatten ihrere bildschönen, älteren Schwester Lena. Langsam geriet Sim auf die falsche Bahn, zog mit kriminellen Jugendlichen um die Häuser und begann viel zu viel Alkohol zu trinken. Ihren siebzehnten Geburtstag verbrachte sie wegen einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Ihre Eltern wussten sich nicht mehr anders zu helfen, als ihre Tochter zu ihrer Tante Jo nach South Dakota zu schicken. Diese hatte sich eins in einen Lakota verliebt und lebt seither im Pine Ridge Reservat. Da dort Alkohol strengstens verboten ist, hoffen Sims Eltern auf einen schnellen Entzug ihrer Tochter. Zunächst ist es für die rebellische, unangepasste, punkige Sim mit den roten Stachelhaaren schwierig sich anzupassen, aber ihre Freundschaft mit den beiden Indianerjungen Lukas und Jimi machen ihr das Eingewöhnen ziemlich leicht. Lukas Brave ist seit einem Autounfall als siebenjähriger blind und bildet mit seinem besten Freund Jimi little Wolf ein scheinbar untrennbares Gespann. Jimi ist ein wilder Draufgänger, der schon viele Mädchenherzen gebrochen hat, auch Sim ist nicht immun gegen seinen Charme und verliebt sich in ihn. Unglücklicherweise verliebt sich der freundliche, feinfühlige Lukas in Sim, was die ganze Sache kompliziert gestaltet. Aber auch Sim fühlt sich von Lukas angezogen und weiss schon bald nicht mehr, für wen ihr Herz schlägt. Da Alkohol und Drogen das Leben im Pine Ridge Reservat bestimmen, gerät Sim in mehrere gefährliche Situationen, aber stets heisst ihr Retter Lukas Brave. Auch Jimi little Wolf ist in Gefahr, denn er dealt schon seit Jahren für seine Pflegemutter mit Drogen und das FBI ist auf das Treiben im Reservat aufmerksam geworden.
Schöner wohnen, geht anders, aber im Reservat lebt es sich nicht besser
Wie immer hat mich Antje Babendererde restlos begeistert. Ihre Protagonisten sind jedesmal so gut gezeichnet und lebendig, dass ich mich vollkommen in der Geschichte verlieren konnte. Sie muss sich eingehend mit dem Alltag der Oglala Sioux auseinander gesetzt haben, um so realistisch über das triste Leben im Pine Ridge Reservat schreiben zu können. Sie selbst war im Sommer 2010 für zwei Monate dort, um für diesen Roman zu recherchieren. Als besonderen Genuss hat sie Liedtexte auf Lakota niedergeschrieben, die in der Geschichte von Lukas Brave gesungen werden. Dieser gefällt mir besonders gut. Lukas sang sie, um einen Büffel davon abzuhalten, ihn und Sim niederzutrampeln:

Tatanka wa ma'niye
Ate heyelo Ate heyelo
mako 'ce wan waste ci cupi ca
Yanpi ktelo
Ate heyelo Ate heyelo
Tatanka wa ma'niye
Ate heyelo Ate heyelo
canupa wan ci cupi ca
Yanipi ktelo
Ate heyelo Ate heyelo

"Tatanka" heisst "Büffel", das ist das einzige, was ich davon verstehe und dennoch ist es wunderschön und ich weiss genau, wie es gesungen klingt. 

So könnte es bei Bernadine im Trailer auch ausgesehen haben.
Wenn ihr gerne mehr über das Leben der Lakota im Pine Ridge Reservaterfahren wollt und gerne wunderschöne Liebesgeschichten lest, dann müsst ihr unbedingt Julischatten lesen und wenn ihr dann so richtig auf den Geschmack gekommen seid, dann könnt ihr euch mit ihren anderen Romanen eindecken, die da wären: Die verborgene Seite des Mondes, Lakota Moon, Der Gesang des Orcas, Libellensommer, Rainsong, Indigosommer.
Falls euch das Schicksal der Lakota im Pine Ridge Reservat auch so schockiert und berührt hat und ihr etwas für sie tun wollt, dann wendet euch an Isabel Stadnick von der Lakota Stiftung in Luzern. Sie ist eine ganz aussergewöhnliche und mutige Frau, die im Pine Ridge Reservat schon viel Gutes bewirken konnte. Jede noch so kleine Spende hilft Isabel Stadnick weiter. Wir werden die Hälfte unserer jährliche Weihnachtsspende der Lakota Stiftung zukommen lassen. Ein Volk, das so beeindruckend und stark war, das uns noch immer so träumen lassen kann, verdient es, seine Träume verwirklichen zu können. 


by Désirée Lynch


Mittwoch, 29. Februar 2012

Born with the sun in cancer, little green, be a gypsy dancer

Langsam, ganz langsam scheint der Frühling Einzug zu halten... Am Samstag hatte ich dieses Gefühl sehr stark... Deshalb wollte ich auch unbedingt etwas in Grün tragen. Dieses Kleid in Jägergrün ist schon einige Jahre in meinem Kleiderschrank und ich liebe es noch immer! Als ich es damals im New Yorker gesehen habe, war es Liebe auf den 1. Blick... Solche Ethno-Muster ziehen mich magisch an. Und der Schnitt ist einfach perfekt für eine weibliche Figur. Der feine Tricotstoff ist angenehm zu tragen und fühlt sich ganz leicht an... Ich liebe die Schnürung und das Muster an der Brust. Paisley hat immer diesen orientalischen Touch. Ich fühle mich darin ganz natürlich und irgendwie wild, was perfekt zu meinen Haaren passte. Sie liessen sich an diesem Tag einfach nicht bändigen. Ich MAG ja meine Naturwellen, allerdings macht es mich wahnsinnig, wenn sich die kürzeren Haare ums Gesicht rum kringeln... Aber am Samstag nahm ich's mal locker...
Klar, dass der Schmuck irgendwie Ethno sein musste. Ich kombinierte am einen Ohr den langen goldenen Ohrring mit dem langen Feder-Ohrring und trug am anderen den kleinen goldenen Stecker. Ich liebe lange Ohrringe!
Mein goldener Halsreif ist zur Zeit ein absolutes Muss. Ich trage ihn zu jedem Outfit. Vielleicht etwas unkreativ, aber ich liebe dieses schlichte, schnörkellose Design.
Die goldene Schlange trug ich beim letzten Mal  als Halskette, diesmal durfte sie als Armreif herhalten. Ich mag Schmuckstücke, die man flexibel einsetzen kann.
Ich war so froh, dass wir so viel Grün ums Haus haben. Vor allem immergrüne Pflanzen wie Efeu sind etwas Wunderbares, wenn man so lange  nur Weiss, Grau und Braun gesehen hat. Deshalb diente es für diese Fotos als Hintergrund... Ich freue mich schon so sehr auf die Farben des  Frühlings... Was das für wunderbare Fotos geben wird...


Kleid: New Yorker / Ohrring Feder: Pieces / Ohrring gold: Manor / Halsreif, Stiefel: H&M
Armband; Ebay / Ring Mosaik: Bijou Brigitte / Ring Ketten: Claire's

Slowly, really slowly, spring seems to draw nearer... On Saturday I felt it so clear... So I wanted to wear something in green.
This dress in huntergreen is part of my wardrobe for several years and I still love it so much! When I bought it in New Yorker, it was love at first sight... Such Ethno-pattern are attracting me in a magic way. And this cut is perfect for a feminine figure. The light tricot-fabric is pretty comfortable to wear... I love the lacing  and the pattern at the front. Paisley always has has this oriental touch. I feel natural and a kind of wild, like my hair at this day. I couldn'd tame it that day. I LOVE my natural wave, but I go crazy, when it's curling around my face... But on Saturday it doesn't matter, no it was suitable...
Sure, I had to wear Ethno-jewellery as well. I combined the long folden earring with a long feather-earring on the right ear and a small golden ball at the left. I love long earrings!
My golden necklace is a a  MUST at the moment. I wear it with each outfit. Ok, sounds a little bit boring and uncreative, but I'm obsessed by this simple and unfussy design.
Last time, I wore the golden snake as necklace. This day I used it as bracelet. I have a preference for jewellery I can wear in different ways.
I was so happy to have found so much green around our house. First of all the evergreen plants like ivy are something great! After a long winter with pnly white, grey and brown, green can open your heart. So it had to serve as background for theses pics... Oh, I can't wait for springtime with all its colours... There will be so many amazing photos to take...

by Charlene Lynch
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