Dienstag, 21. August 2012

Am Bettmersee

Jeden Morgen gaben uns die beiden Wetterböcke Gian und Giachen über das Wetter Auskunft. (Gewisse Apps sind schon toll.) So wussten wir welchen besonders sonnigen Tag wir am Bettmersee verbringen konnten. Es muss nämlich wirklich sehr warm sein, Bergseen, die direkt von einem Glescher gespeist werden, können ungeheuer kalt sein. Brrrr...
Da der Bettmersee auch nicht mehr so aussieht wie vor 15 Jahren mussten wir uns zuerst mal ein neues, abgelegenes Plätzchen suchen. Wir wollten die von der Sonne jahrelang ungeküssten Körperstellen nicht in aller Öffentlichkeit präsentieren. Platz gefunden, Badetücher ausgelegt und badefertig gemacht. Gemeinsam tappten wir ins EISKALTE Wasser...bis zur Hüfte, dann blieben wir im See bibbernd stehen, an Schwimmen konnten wir nicht denken. Als dann auch noch ein kühler Bergwind über unsere schon vorhandene Gänsehaut strich, verliessen wir das Wasser fluchtartig. Unter diesen Umständen wollten wir doch lieber zuerst Sonne tanken. So lagen wir im Gras, cremten uns regelmässig mit Sonnenmilch ein, lasen in unseren mitgebrachten Büchern, beobachteten die Paraglider und regten uns ein wenig über die Leute in den Pedalo- oder Ruderbooten auf, die immer in unsere Richtung steuerten und dann wegen den flachen Stellen am Ufer fast nicht mehr wegkamen. In den Ferien sind wir manchmal leicht soziophob. Wir sind dann noch genau einmal ins Wasser und sind gemeinsam bis zum Hals eingetaucht. Ein Schrei - KALT-  und wieder raus. Als sich eine Familie trotz der massenhaft freien Plätzen genau neben uns niederliess, ergriffen wir die Flucht. Ihr wisst ja, Soziophobie...





Every morning the two weather capricorns Gian and Giachen informed us about the daily weather. (Certain apps are really great). Like that we knew how which especially sunny day to spend at the lake. It has to be really warm, mountain lakes that are fed by a glacier can be horrible cold. Brrr.
As the Bettmer lake doesn't look like it use to look 15 years before we had to find a new, solitary place for us. We weren't keen o presenting certain rather white parts of our bodies in public. Place found, bath towel in the grass and ready for water. Together we toddled in the FREEZING water...up to the hip then we stopped and stood there shaking with cold. We didn't even think about swimming and as a cool and refreshing mountain wind blew over the already existing goose bumps we immediately escaped from water. Under these circumstances we prefered to get some sun first. So we lay in the grass, used a lot of sun milk, read in our books, watched the paragliders and got worked up about the people in the pedalos and rowing boats. They always navigated in our direction and then had problems to get away because of the shallow dives. In our holidays we sometimes suffer from a light version of social phobia. Well we went into the lake a second time and immersed into water up to our necks. A scream - FREEZING COLD - and out. But then  we unfortunately got bath neighbours even though there were so many free spots around the lake, so we had to escape: social phobia, you know...

by Döid

1 Kommentar:

  1. lach, ich wäre ja nur mit den Füßen reingegangen, wenn es wirklich sooooo kalt war :D
    mein Liebster und ich waren am Samstag an der Ostsee auf Usedom und die Luft war ja wirklich extrem heiß (ich habe mir einen bitterbösen Sonnenbrand eingehandelt), aber das Wasser war dafür gefühlt viel zu kalt. nur langsam kamen wir vorwärts und zweimal sind wir sogar bis zum Hals eingetaucht und ein wenig geschwommen, aber die anderen 2 Versuche kam ich net so weit :D

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