Freitag, 25. Mai 2012

Rezension: Marc Levy's "Wer Schatten küsst"

Seitdem ich den Roman "Bis ich dich wiedersehe" von Marc Levy gelesen habe, zählt er zu meinen absoluten Lieblingsautoren. Ich habe jedes seiner Bücher gelesen und bin einfach immer wieder davon begeistert wie er es versteht, Fantasyelemente in seine Romane zu weben. Wie toll war es da für mich, dass sein neuester Roman "Wer Schatten küsst" zu  meinem Geburtstag am 20. April herausgekommen ist.

In "Wer Schatten küsst" erzählt Marc Levy die Geschichte eines Jungen, der die Gabe besitzt mit Schatten zu sprechen. Ob der Junge will oder nicht, er kann die Schatten nicht zum Schweigen bringen. Sobald sich sein Schatten mit dem eines anderen überkreuzt, haftet sich der Fremdschatten an seine Fersen und flüstert ihm den geheimsten Wunsch seines Besitzers ein. Als Kind ist er von dieser Gabe überfordert, sie macht ihm Angst, ausserdem hat er genug eigene Probleme: in der Schule ist er der Aussenseiter, sein Schwarm Elizabeth interessiert sich für seinen grössten Feind und sein Vater verlässt plötzlich die Familie für eine andere Frau. Lediglich sein bester Freund Luc, der Bäckersohn, die Liebe seiner Mutter und Cléa seine stumme Ferienfreundin geben ihm ein gutes Gefühl. Er will seine Kindheit und die damit verbundene Begrenzung so schnell wie möglich hinter sich bringen. Jahre später, als angehender Arzt hilft ihm seine Gabe dann, Patienten zu heilen und er muss lernen, dass er allein für sein Glück selber verantwortlich ist.
Wieder einmal ist es Marc Levy gelungen ein wunderschönes Buch zu schreiben, "Wer Schatten küsst" ist ein richtiges Juwel. Die schöne, in seiner Schlichtheit unheimlich poetische Sprache Levy's leiht diesem seltsamen, ernsthaften, einfühlsamen Jungen, der uns an seiner Kindheit, seinen kleinen Dramen und Freuden Teil haben lässt, eine Stimme Marc Levy scheint sich noch sehr gut daran zu erinnern wie man als Kind fühlt. Auch als Erwachsener schimmert der Junge immer noch durch und plötzlich scheint es so als ob der Junge, der gar nicht schnell genug erwachsen werden konnte, nicht mehr erwachsen werden will, jetzt da er es ist. Das kenne ich nur zu gut von Charlene und mir. "Wer Schatten küsst" ist so leicht wie Schatten, ein Märchen, das uns träumen lässt und uns ein glückliches Lächeln ins Gesicht zaubert.
Merci M. Levy, merci beaucoup pour ce roman.

Since I've read the novel "Until I see you again" ( I must admit not having found the correct title of the english version) by Marc Levy, I count him among my most favourite authors. I've read each and every book of him and I'm still excited about his talent to weave fantasy elements into his stories. It meant so much to me that his newest novel "The Shadow Thief" got released on 20 April, the date of my birthday. 
In "The Shadow Thief" Marc Levy tells us the story of a boy who has the gift to talk to shadows. If the boy wants or not, he can't make the shadows remain silent. As soon as his own shadow crosses another one, the stranger's shadow dogs him and whispers the most hidden wishes of his owner into the boy's ears.  As a child the boy is out of his depth with his gift, it scares him and besides he has already enough problems: at school he's an outsider, his heart-throb Elizabeth has a crush on his ememy and his father leaves family for another woman. Only his best friend Luc, the bakerman's son, the love of his mother and Cléa, his dumb holiday friend give him a good feeling. He wants to leave his childhood behind him as soon as possible. Years later, as doctor-to-be his gift helps him to heal patients and he has to learn that it's no one else but him who's responsible for his luck. 
Again Marc Levy succeeded in writing a wonderful book, "The Shadow Thief" is a real gem. Levy's beautiful, in his simplicity extremely poetic Language gives this strange, earnest, understanding boy a voice. This boy let us share in his childhood, his little dramas and joys. Marc Levy seems to remember well how a child feels. Even as an adult the boy is still shimmering through and suddenly the boy who wanted to grow up as fast as possible, doesn't want to become an adult anymore, now that he's one. I recognize Charlene and myself in this novel. "The Shadow Thief" is as light as a shadow, a fairy tale that makes us dream and brings a happy smile in our face. 
Merci M. Levy, merci beaucoup pour ce roman.

by Désirée Lynch

1 Kommentar:

  1. Das Buch hört sich toll an! Wenn ich endlich nicht mehr für die Universität lesen muss, werde ich dieses geniessen :)

    Alles Liebe,
    Kristina

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