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Mittwoch, 4. April 2012

Rezension: Lauren DeStefanos: Totentöcher - Die dritte Generation

Wie so oft ist mir bei Lauren DeStefanos Erstling das wundervolle, geheimnisvolle und sehr düstere Cover aufgefallen: eine schön gekleidete, traurig wirkende, junge Frau sitzt in vollkommener Dunkelheit auf einem prunkvollen Stuhl und neben ihr befindet sich ein kleiner Vogel, gefangen in einem Käfig. Dieses Bild in Kombination mit dem machtvollen Titel "Totentöchter - die dritte Generation" trifft den Grundtenor dieser dunklen Zukunftsvision unheimlich gut.
In einer nicht allzu fernen Zukunft ist es Wissenschaftlern gelungen, den Krebs zu besiegen, woraufhin jeder Virus ausgerottet werden konnte und eine starke, widerstandsfähige, beinahe schon unsterbliche Generation gezeugt werden konnte. Leider ging dann bei den Folgegenerationen einiges schief und die dritte Generation, zu der die Heldin unserer Geschichte, Rhine gehört, stirbt ausserordentlich früh. Frauen werden gerade einmal 20 Jahre alt, die Männer ereilt in ihrem 25. Altersjahr der Tod. Reiche Familien haben es sich deshalb zur Aufgabe gemacht für ihre Söhne mehrere Frauen zu beschaffen, um möglichst viele Nachkommen "produzieren" zu können. Die 16-jährige Rhine wurde von einem sogenannten Sammler geraubt und wird mit der 19-jährigen Jenna und der 13-jährigen Cecily an den jungen Architekten Linden Ashby verkauft, dessen geliebte Frau Rose gerade im Begriff ist zu sterben. Rhine will so schnell wie möglich zurück zu ihrem Zwillingsbruder Rowan, doch das Anwesen der Ashby's gleicht einer Festung. In ihrer Verzweiflung findet sie einen wahren Freund im 18-jährigen Diener Gabriel und aus Vertrautheit wird langsam Liebe. Eine unmögliche Liebe, da Rhine Lindens Frau ist und von dessen degeneriertem Vater regelrecht überwacht wird. Im Gegensatz zu Cecily, die mit Leib und Seele Ehefrau ist und mit nur 13 Jahren Mutter wird oder Jenna, die weiss, dass sie sowieso bald sterben wird, kämpft Rhine gegen die Fesseln und sieht nur einen Ausweg: sie muss Lindens Vertrauen gewinnen, um mit Gabriel fliehen zu können...
As usual I got attracted by the wonderful, mysterious and very gloomy cover of Lauren Destefanos debut novel: a beautifully dressed, sad looking, young woman is sitting in complete darkness on a pompous chair and beside her there is a small bird trapped in a cage. This picture in combination with the powerfull titel "Wither - The Chemical Garden" strikes the tone of this dark future vision very well.
In a not too far future scientist succeeded in defeating cancer, whereupon every virus could have been eliminated and a strong, robust and almost immortal generation got produced. Unfortunately something went wrong with the following generations and the thrid one, where our heroin Rhine belongs to, have to die very early. Females die by the age of twenty, male by the age of twenty-five. Rich families have made it their mission to get as many wifves for their sons to guarantee a great number of offsprings. 16-year-old Rhine got captured by such Gatherers and sold to the young architect Linden Ashby, together with 19-year-old Jenna and 13-year-old Cecily. Lindens beloved wife Rose is dying and so his father had found new ones for his son. Rhine wants to return to her twin brother Rowan as soon as possible but Ashby manor resembles a fortress. In her despair she finds a true friend in Gabriel, a young servant and intimacy slowly turns into love. An impossible love because Rhine is Linden's wife and she is constantly observed by his degenerated father. Contrary to Cecily who is Linden's wife with heart and soul and even becomes a mother at the age of thirteen or Jenna who knows that she's going to die soon, Rhine fights against the chains and only sees one way out: she has to gain Linden's trust to be able to escape with Gabriel...
Was für eine aufwühlende, berührende und ruhig erzählte Geschichte. Ich bin noch ganz gefangen. Lauren DeStefano gelingt es einen an und für sich schrecklichen Stoff zauberhaft zu verpacken und mit einer zarten Liebesgeschichten zu umhüllen. Die Momente, in denen sich Rhine und Gabriel näher kommen, liessen mein Herz schneller schlagen. Ich fühlte aber auch Mitleid mit Linden, der von seinem Vater nach Strich und Faden belogen wird und in der kurzen, ihm noch verbleibenden Zeit einfach nur ein bisschen Glück und Liebe erfahren möchte. Ich möchte die Tage zählen bis Rhines Geschichte weitergeht, denn in diesem Fall ist es wundervoll zu wissen, dass es sich bei Totentöchter um eine Trilogie handelt.
What a stirring, touching and calmy narrated story. I'm still captured between the pages. Lauren DeStefano succeeds in wraping a horrible topic beautifuly and envelope it with a tender love story. Those moments where Rhine and Gabriel get closer made my heart beat fast. But I also felt sympathy for Linden who's well and truly cheated by his father and only wants to feel a bit of love and happiness in this very short time period that remains. I'd love to count the days until Rhine's story continues because in this specific case it is wonderful to know that "The Chemical Garden" is a trilogy.

by Désirée Lynch
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