Montag, 26. März 2012

Les Ballets Trockadero de Monte Carlo - real artistic enjoyment not just Travesti

Samstag Abend war unser Tag X: "Les Ballets Trockadero de Monte Carlo" kamen wieder nach Zürich und wie üblich sassen wir drei in der ersten Reihe. ( Die Tickets für unsere liebste Ballett Company waren eines unserer Weihnachtsgeschenke für Mama) Dieses Mal gab es keine Nachmittagsvorstellung, so besuchten wir eben die Samstagabend Vorstellung. Was für ein Unterschied in puncto Publikum: Wir haben noch nie so viele schwule Pärchen auch einem Haufen gesehen. Ein besonders spezielles sass links neben Mama, die beiden waren sehr ausgelassen, ziemlich zappelig und sehr laut. Wir freuten uns total darauf, unsere favorisierte Ballerina Katerina Bychkova tanzen zu sehen und wir waren richtig begeistert vom Programm: neben den zwei Stücken, die wir schon das letzte Mal liebten wie der zweite Akt von Schwanensee und der sterbende Schwan, würde ein modernes Tanzstück mit dem Titel: Patterns in Space gezeigt werden und den wunderbaren Pas de Quatre, den wir uns schon mehrmals auf DVD angeschaut hatten.
Robert Carter als Olga Supphozova
Die Show begann mit Schwanensee: Letztes Jahr wahren wir begeistert von Chase Johnseys wunderschöner und extrem femininer Erscheinung als Odette, dieses mal war es Robert Carter alias Olga Supphozova, der die Schwanenkönigin darstellte und ihr eine extrem witzige und feurig-süsse Note verlieh. Robert Carter hat einen sehr kompakten und muskulösen Körper, da gibt es keinen schwanengleichen, langen Hals und seine Füsse sind stark, haben aber so gut wie keinen Spann(oder waren seine Spitzenschuhe zu hart) und dennoch WAR er ganz und gar Odette und eine ganz fantastische dazu. Britton Spitler war ein sehr eleganter, gutaussehender, verträumter und leicht trotteliger Prinz Sigfried, der einige Schwierigkeiten hatte, zu verstehen, was ihm seine geliebte Odette in Ballettsprache zu sagen versuchte. Giovanni Ravelo war ein wundervoller, liebeskranker Benno, der selber versuchte die Schwanenkönigin für sich zu gewinnen.
Nach einer kurzen Pause wurde das beste Stück des Abends gezeigt: Patterns in space. Auf der rechten Seite der Bühne sah man Robert Carter und Fernando Medina als Musikerin und Musiker in schwarzer Kleidung auf zwei Stühlen vor zwei Mikrofonen sitzen. Während zwei Tänzerinnen und ein Tänzer tanzten, machten die beiden Musik mit verschiedenen - nun ja - "Instrumenten" wie Rührbesen, Töpfen  und elastischen Gymnastikbändern, sie imitierten Tierstimmen und gurgelten mit Wasser. Wir konnten uns nicht mehr halten vor lachen. Wir vermuten mal, dass niemand im Publikum auf die Tänzer achtete.
Der Pas de Quatre mit Raffaele Morra als Marie Taglioni war wundervoll. Er scheint mit Vorliebe die Rollen zu übernehmen, die früher Paul Ghiselin spielte und er ist wirklich grossartig darin.
Brock Hayhoe in der Rolle von Vanya Verikoska tanzte den Sterbenden Schwan. Er war nicht so witzig und berührend wie Raffaele Morra oder Paul Ghiselin, aber er hat einfach ein besonders hübsches Gesicht, gute Füsse und ein wundervolles Port de bras.
Joshua Grant als Katerina Bychkova
Die folgende und letzte Choreographie aus dem Ballett Paquita schockierte uns. Dort hatte es einen neuen Tänzer, dessen Namen wir noch nicht kennen, welcher die männliche Hauptrolle tanzte. Er hatte gigantische Oberschenkel! Nicht nur Muskeln, er war wohlgenährt. Er sah wirklich schräg aus mit diesen üppigen Kurven. Wir waren richtiggehend paralysiert während des ganzen Stücks, einfach weil Balletttänzer selten so rund sind.
Es war wieder ein ganz wundervoller Abend, aber leider fehlte Joshua Grant als Katerina Bychkova. Er ist zum Pacific Northwest Ballet zurückgekehrt. 
Die beiden Männer links neben Mama führten sich so auf also sässen sie bloss in einer Travesti Show. Sie giggelten und johlten die ganze Zeit, es war unangenehm. Sogar das schwule Pärchen, das links von ihnen sass, war gar nicht begeistert von ihrem Verhalten. Natürlich sind die Trockaderos witzig und sind wie Ballerinen angezogen, aber sie sind auch richtige Künstler. Sie sind gut trainierte Balletttänzer mit einer grossartigen Technik, die gewürdigt werden soll und nicht die Tatsache, dass männliche Körper in Strumpfhosen und Tutus stecken.
Wir hoffen, dass  "Les Ballets Trockadero" nächstes Jahr auch wieder in Zürich auftreten werden und dass das Publikum sie als die grossartige, hoch professionelle Ballett Company zu schätzen weiss, die sie sind
Saturday evening has been our D-Day:  "Les Ballets Trockadero de Monte Carlo" came to Zurich again and as usual we three were sitting in the front row. (The for our favourite ballet company had been one of our christams presents for Mama.) This time there was no afternoon performance so we visited the saturday evening one. What a difference in terms of the audience: we've never seen that many gay couples in one place. A very special one was sitting left to Mama, the two were in high spirits, rather jittery and very loud. We were looking forward to seeing our favourite ballerina Katerina Bychkova dance and we were really excited about the programme : besides those we loved the last time as there were 2nd act of Swan Lake and the Dying Swan, there would be a modern piece called Patterns in Space that we didn't know and the amazing Pas de Quatre that we've been watching many times on DVD.
The show opened with Swan Lake: Last year we had been amazed by Chase Johnsey's beautiful and extremely feminine appearance as Odette but this time it was Robert Carter alias Olga Supphozova who performed the swan queen and gave her an extremely funny and fiery-sweet note. Robert Carter has a very compact and muscular body, there is no swanlike, long neck and his feet are very strong but don't have high arches(maybe his point shoes were just too stiff) and still he completely WAS Odette, a fantastic one.  Britton Spitler was a very elegant, handsome, dreamy and a slightly obtuse prince Sigfried who had a bit difficulties to understand what his beloved Odette tried to tell him in ballet language. Giovanni Ravelo was a wonderful, lovesick Benno who tried to win the swan queen himself.
After a short break the best choreography of the evening was shown: Patterns in space. On the right side of the stage we saw Robert Carter and Fernando Medina in black clothes sitting on two chairs in front of two microphones. While two female and one male dancer were dancing, they used to make music with different "instruments" like whisks and pots, elastic gymnastic bands, they imitated animal sounds and gargled with water. We were holding our sides laughing. We guess that nobody in the audience was following the dancers.
The Pas de Quatre with Raffaele Morra as Marie Taglioni was wonderful. He uses to play the roles that Paul Ghiselin played before and is really great in it.
Raffaele Morra als sterbender Schwan
Brock Hayhoe in the role of Vanya Verikosa danced the Dying Swan. He was not as funny and touching as Raffaele Morra or Paul Ghiselin but he has an extremely beautiful face, good feet and a wonderful port de bras.
Brock Hayhoe als Vanya Verikoska
The following and final choreography taken from the ballet Paquita shocked us. There was one new dancer who danced the male leading part. He had huge tights! Not only muscles, he was well fed. He looked so strange with his luxuriant curvatures. We've been legally paralysed during the piece, just because usually ballet dancers aren't that round.
It was a wonderful evening but unfortunately Joshua Grant as Katerina Bychkova was missing. He went back to Pacific Northwest Ballet The two men sitting left to Mama behaved as if they were sitting in a simple Travesti show. They were giggling and yelling all the time ,it was unpleasant. Even the gay couple left to them was not happy with their behavior at all. Of course the Trockaderos make fun and they are dressed up like ballerinas but they are real artists. They are very well-trained ballet dancers with a great technique that has to be honoured not th fact that male bodies stuck in tights and tutus.
We hope that "Les Ballets Trockadero" are going to return next year again and that the audience will estimate them as the great and highly professional ballet company that they are.
by Döid

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...