Donnerstag, 10. November 2011

Rezension: Lauren Oliver's "Delirium - amor deliria nervosa"

Die 17-jährige Lena lebt in einer Zeit, in der die Liebe als eine der schlimmsten Krankheiten überhaupt angesehen wird. Die ganze Gesellschaft ist auf einem System aufgebaut, das mit allen Mitteln versucht, die Liebe auszulöschen. Sobald jemand volljährig wird, muss er sich einer Operation unterziehen, um "geheilt" zu werden, dabei verlieren sie die Fähigkeit tief zu empfinden. Lena kann es kaum erwarten geheilt zu werden, denn für sie scheint das die perfekte Lösung zu sein. Sie hat sich gut auf ihre Evaluation, die letzte grosse Prüfung vor ihrer Heilung, vorbereitet. Damit sie einen guten Lebenspartner kriegt, muss sie Antworten geben können, die der Gesellschaft gefallen, aber als sie da so in diesem kalten OP-Raum steht, kann sie einfach nicht die Antworten geben, die sie auswendig gelernt hat. Genau in diesem extrem wichtigen Moment werden sie und die Experten gestört, Kühe stürmen in den Saal und auf der Tribüne bemerkt Lena diesen Jungen mit Haar, das so golden leuchtet wie Herbstblätter, er sieht nur zu und lacht. Es handelt sich um Alex, der sich schon länger zu Lena hingezogen fühlt und oft ihre Nähe gesucht hat. Doch Lena nimmt ihn erst jetzt in  diesem Moment  wahr und ihre Welt beginnt sich komplett zu verändern. Sie verbringen viel Zeit zusammen, lernen sich besser kennen und verlieben sich langsam in einander. Unglücklicherweise läuft der Countdown bis zu Lenas Operation immer noch, nur jetzt will sie ihre Gefühle nicht mehr verlieren. Sie will Alex nicht verlieren, jetzt da sie einander gefunden haben. Wird es eine Chance für die beiden geben?

Wenn ich ein Buch zu Ende gelesen habe, setze ich mich normalerweise hin, denke über die Geschichte, die Charaktere nach und über das, was ich während des Lesens gefühlt habe und dann schreibe ich darüber. In diesem Fall weiss ich aber nicht wie ich das machen soll, denn dieser Roman ist einfach atemberaubend, er ist wunderbar, "Delirium" ist ein Wunder. Für mich ist es neben Suzanne Collins "Die Tribute von Panem" das beste Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe. "Delirium" ist mein "Romeo und Julia" des 21.Jahrhunderts. Währendem ich las wie Lena Alex zum ersten Mal sieht, begann mein Herz gemeinsam mit Lenas schneller zu schlagen. Ich liebte und litt mit ihnen. Es ist so eine fantastische Geschichte. Wenn ihr das Buch noch nicht gelesen habt, könnt ihr euch nicht vorstellen wie liebevoll Lauren Oliver die langsam wachsende Liebe zwischen Lena und Alex beschreibt. Und fast am Schluss, fühlt man diese tiefe Verzweiflung, die einem das Gefühl gibt, dass der Tod die einzige Möglichkeit ist, zusammen zu bleiben. Mein Rat: Geht und kauft das Buch, lest es, geniesst es und liebt es so wie ich.
Ab dem 6. März 2012 geht die Geschichte weiter: "Pandemonium" erscheint dann aber erst auf Englisch. Kann es kaum erwarten...

17-year-old Lena lives in a time where love is seen as as a very dangerous desease. The whole society is built on a system that tries to eliminate love. As soon as they reach majority they get operated, "cured" and lose the ability to feel deeply. Lena can't wait to be cured, for her it seems the perfect solution. She has learnt a lot for her evaluation, the last test  before she gets cured. To be matched to a good boy she needs to give the anwers the society wants to hear but when she's standing in this cold operating theatre she just can't give the answers she has learnt by heart. In this importrant moment they get disturbed by cows running in and in the gallery Lena notices this boy with hair as golden as the autum leaves, he watches and laughes. It's Alex who has been secretly attracted to Lena for quite some time but Lena does realize him for the first time. From this moment on Lenas world changes completely. They spend a lot of time together, get to know each other better and slowly fall in love. Unfortunately the countdown to Lenas operation is still on but now she doesn't want to lose her feelings anymore, she doesn't want to lose Alex, now that they have found each other.  Will there be a chance for them?

Usually when I have finished a book, I sit down, think about the story, the characters, what I felt while reading and then I write about this. In this case I don't know how because this novel is just breathtaking, it's mindblowing, "Delirium" is a miracle. For me it's  the best books I've read this year - besides "The Hunger Games" by Suzanne Collins. "Delirium" is my "Romeo and Juliet" of the 21st century. While reading how Lena met Alex for the first time my heartbeat raised with hers. I loved and suffered with them and in the end I cried. It's such a beautiful story, if you haven't read the book yet you can't imagine how lovingly Lauren Oliver describes the slowly growing of their love. And near the  end you feel this black desperation when suddenly death seems the only possibility to stay together. My advice: Go and buy the book, read it, enjoy it  and love it the way I do.
The sequel to "Delirium" Pandemonium is going to be in the book shop from 3/6/12. Can't wait to read it.

by Désirée Lynch

Kommentare:

  1. danke für dein absolut tolles kompliment! hat mich seehr gefreut!! euer blog gefällt mir auch gut, die buchvorstellung ist klasse. ich glaube, ich kaufe es mir.
    der büffel ring ist toll! :)
    also ich bin jetzt gleich mal mitglied geworden. würde mich freuen, wenn ihr mich auch stalkt ^^
    und habt ihr schon mein GIVEAWAY gesehen?
    würde mich freuen, wenn ihr dran teil nehmt.
    alles liebe u nen tollen tag euch zweien!

    maren anita

    www.fashion-meets-art.com

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