Freitag, 7. Oktober 2011

Rezension - Die Aufräumerin

Gestern Abend habe ich den Roman "Die Aufräumerin" von Maggie Alderson zu Ende gelesen. Es ist nicht mehr ganz neu und ich habe es für CHF 5.- im Ausverkauf bei Orell Füssli gekriegt, aber dennoch hat es mir sehr gut gefallen.
Amelia, die Protagonisthin dieser Geschichte, geht stramm auf die 40ig zu. Mit ihren 36 Jahren und 15 Ehejahren auf dem Buckel hegt sie einen ganz grossen Wunsch: Sie will endlich ein Baby. Ihr Mann, Ed, weigert sich aber strickt. Auch sonst ist Amelia nicht ganz zufrieden mit ihrem Leben. Ihr Job bei einer Galerie gefällt ihr gar nicht, vorallem wegen ihrem Boss und dessen unausstehlichen Sohnes. Aber aus Gewohnheit und weil sie ihr eigenes Geld verdienen möchte, ändert sie nichts an ihrer Situation.
Doch dann tritt die reiche, aber ziemlich verrückte Kiki in ihr Leben und mit ihr der schwule Starfriseur Oliver. Und dann beginnt das neue Leben Amelia zu überrollen. Nachdem Kiki sie um ihre Hilfe gebeten hat, Ordnung in ihr total chaotisches Heim zu bringen, wird aus Amelia (zu Anfang fast gegen ihren Willen) "Die Aufräumerin". Wer hätte gedacht, wie viele "Schweine" es in der besseren Gesellschaft Grossbritaniens gibt... Amelia kündigt ihren Job in der Galerie um nun fortan Vollzeit ihre reichen Kunden von überflüssigem Plunder zu befreien und legt dabei eine Karriere hin, die ihresgleichen sucht.
Mit dieser neuen Herausforderung und der Hilfe ihrer neuen Freunde wird aus der braven, eher konservativen Ehefrau ein völlig neuer Mensch. Dass Ed, der lieber am Gewohnten festhält und für Überraschungen nicht wirklich zu haben ist, alles andere als begeistert ist, war zu erwarten. Wie Amelia damit umgeht und welche Rolle der attraktive Joseph spielt, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.
Dieses Buch hat mir so richtig gut gefallen. Maggie Alderson schafft es mit dieser Geschichte, die wirren und oft nicht wirklich nachvollziehbaren Gefühlsregungen einer Frau perfekt zu portraitieren. Manchmal ist es für eine Frau schwer, sich zu entscheiden, sowohl Gewohnheit und Sicherheit, als auch etwas Aufregendes, Neues haben etwas für sich. Da kann man schon mal etwas wankelmütig werden...
Ich empfehle diese Buch all jenen Leseratten, die leichte, lustige Lektüre mögen, aber auch nichts dagegen haben, wenn es dann doch mal etwas komplizierter wird. Hauptsache, es gibt ein Happy End!

Yesterday evening I finished the novel "How To Break Your Own Heart" by Maggie Alderson. It's not really new anymore and I got it for just CHF 5.- in Orell Füssli-Sale, but I liked it a lot anyway.
Amelia, the main character of this book is 36 years old and married for 15 years. There's just one big wish: She want's to have a baby, but her husband Ed doesn't share this desire. Amelia isn't absolutley happy with her life.The baby-thing is just one thing. Another one is her boss and his disgusting son. Amelia works in a gallery and doesn't like her job at all. But because she wants to own her own money, she accepts everything.
But then, the rich, but crazy Kiki steps into her life, and with her the gay hairstylist Oliver. And then the new life starts to roll over Amelias head. Everything is going to be turned upside down. Kiki asks Amelia to help her organizing her chaotic home and so Amelia finds a new provision. Amelia quits the gallery and goes into business for herself. So she starts to clean up the high society's homes and becomes famous.
With this new challenge and her new friends, the well-behaved and straigh wife transforms into a sparkling society-star. Because Ed is a habits-man and not a fan of suprises, he isn't really delighted about his new wife. How Amelia deals with this situation and the attractive Joseph, who steps into her life once again, I don't want to reveal here.
I loved this book because Maggie Alderson is able to portray all those confusing, incomprehensible feelings and decisions of a woman. Sometimes it's really hard to choose between safety and tension...
I recommend this story to all those bookworms, who like light and funny reading, but doesn't have anything againt something complicating. What counts is the happy end!

by Charlene Lynch

1 Kommentar:

  1. das buch hab ich auch gelesen. war richtig toll und du hast es so gut rezensiert, dass ich es gleich noch einmal lesen möchte... :)

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