Montag, 12. September 2011

Rezension - Die Geisha

Meine Arbeitskollegin und ich tauschen uns gerne über Bücher aus. Sie ist eine ebenso grosse Leseratte wie Désirée und ich. Allerdings haben wir nicht wirklich den gleichen Büchergeschmack. Sie liest gerne Krimis etc. Vor kurzem fragte sie mich, ob ich denn "Die Geisha" von Arthur Golden schon gelesen hätte. Ich verneinte. Ich hatte natürlich schon davon gehört und mal kurz in den Film reingezappt, aber ehrlich gesagt sind Geschichten aus Japan eigentlich nicht so mein Ding, ganz einfach, weil mich diese Kultur nie besonders interessiert hat. Aber ok, da hatte ich nun dieses Buch und es wäre richtig unhöftlich gewesen, wenn ich es NICHT gelesen hätte...
Aber kaum hatte ich die ersten paar Seiten gelesen, war ich auch schon gefesselt. Ich habe keine  Ahnung, wie das passiert ist, aber der Schreibstil zog mich einfach in seinen Bann... Ich konnte mir die kleine Chiyo richtig vorstellen und ebenso ihre ältere Schwester Satsu. Ich litt mit den beiden, als sie vekauft wurden. Während Satsu direkt in ein Bordell kommt, hat Chiyo immerhin das Glück in einem Okiya, einem Geisha-Haus, in Gion unterzukommen und dort eine Ausbildung zur Geisha zu absolvieren, was allerdings alles andere als reibungslos laufen kann, da Hatsumomo, die erste Geisha des Hauses, schon früh ahnt, welche Schönheit Chiyo eines Tages sein wird und sich ihrer eventuellen Rivalin auf zum Teil ziemlich bösartige Art und Weise zu entledigen versucht.
Doch Sayuri, so Chiyos offizieller Geisha Name, geht ihren Weg.  Schon bald liegt ganz Gion der grauäugigen Schönheit zu Füssen. Doch Sayuri muss am eigenen Leib erfahren, dass eine Geisha niemals unabhängig sein kann und niemals selbst über ihr Leben entscheiden wird... Und wenn Liebe ins Spiel kommt, ist Verzweiflung vorprogrammiert.
So wenig,wie mich die Thematik im Voraus interessierte, so fasziniert war ich im Nachhinein. Ich fing an, mir Bilder auf Google anzuschauen, die verschiedenen Frisuren und Outfits zu studieren, mir Geisha-Tänze anzuschauen. Auf einmal fand ich die maskenhafte Schminke der Geishas nicht mehr seltsam und lächerlich, sondern konnte die Schönheit und Weiblichkeit dieser Verkleidung erkennen. Ich beachtete auch die kleinen Details, wie die ungeschminkte Stelle im Nacken der Geishas, die ich zuvor nicht bemerkt hätte und deren Zweck mir bis dahin nicht klar war... Mir hatte sich mit der Lektüre dieses Romans eine komplett neue und unglaublich faszinierende Welt offenbart...
Selbst denen, die wie ich, bevor ich dieses Buch lesen durfte, nichts mit der japanischen Kultur anfangen können, kann ich dieses Buch empfehlen. Ich kann euch garantieren, dass euch dieses Buch begeistern wird, weil es eines der besten ist, die ich je gelesen habe...
Das Make-up musste ich natürlich gleich auch ausprobieren... Zum Glück hat man als
Bühnen-Kind Clown-Weiss zu Hause... ;)Ich finde das Pink an den Augen und den 
klein geschminkten Mund zwar echt gewöhnungsbedürftig an mir...
 One of my co-workers and me often talk about books. She is the same kind of bookworms as Désirée and me. But she has a different taste then me, she prefers Krimis. Some times ago, she asked me, if I had already read "Memoires of a Geisha" by Arthur Golden. I negated. Naturally I had heard about it and zapped into the movie one time, but I have to confess, I had absolutely not been interested in Japan and it's culture. But ok, now I had this book and it would have been impolite, not to read it.
But then, I just read a few pages, bam, I was spellbound. I have no idea, what happend, but I think it was the style of writing... I could absolutely imagine the little Chiyo and her sister Satsu. I suffered with both of them when they were sold. Satsu has to go to a brothel, but Chiyo has a kind of luck, she becomes part of a Okiya, a Geisha-house, in Gion, where she have the chance to do a Geisha-education. But that's not so easy, because Hatsumomo, the first Geisha of the house, realizes immediately, that Chiyo will be a breathtaking beauty someday. And Hatsumomo can't accept rivals and tries to ruin Chiyo.
But Sayuri, that's Chiyos Geisha-name, goes her way. Some years later, the grey-eyed beauty is adored by whole Gion. But Sayuri has to learn, that to be Geisha means, never to be independent... And when there is love, suffer will follow...
As less I was interested i this topis befor, as fascinated I was afterwards. I started to search on Google for pics of the different hairstyles and outfits and watch Geisha-dances. Suddenly I didn't laugh about the strange make-up longer, but disvovered the exotic beauty and femininity. I realized the small details like the natural and pure part of skin at the neck and knew what it means to them... This novel showed me a whole new and pretty fascinating world...
I suggest this book to all those, who don't know about the Japane culture. I can guarantee, you will be delighted about this story, because it's one of the best I've ever read...

by Charlene Lynch

Kommentare:

  1. das Buch muss ich auch unbedingt noch lesen. den Film finde ich schon richtig toll, da muss das Buch einfach gut sein =)

    AntwortenLöschen
  2. Danke für deinen lieben Kommentar auf meinen Blog!

    Dein Blog ist super schön.

    AntwortenLöschen
  3. @Jessy: Aber absolut!!!! Sonst verpasst du echt was! =)

    @lalelu: Gern geschehen... Du hast mir einfach so direkt aus dem Herzen gesprochen... =(
    Danke für dein liebes Kompliment!

    AntwortenLöschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...