Montag, 26. September 2011

Rezension - Das geheime Leben meiner Kleider

Dieser Titel! Wow! Selten hatte ich so grosse Erwartungen an ein Buch. Ich liebe Lesen und ich liebe Kleider und wenn beides zusammen kommt, kann's nur grossartig sein...
Der Roman "Das geheime Leben meiner Kleider" erzählt von einem traurigen Kapitel in Doras Leben. Ihre Grossmutter Mimi  liegt nach einem Schlaganfall im Krankenhaus, ohne Bewusstsein. Die Ärzte möchten Dora nicht zu viel Hoffnung machen, denn der Zustand ist kritisch. Neben dieser schweren emotionalen Belastung wartet noch eine andere Herausforderung auf Dora. Irgendjemand muss Mimis geliebten Vintage-Store am Laufen halten und da Dora damals als Kind bei ihrer Grossmutter aufgewachsen ist und viel Zeit in diesem Laden verbracht hat, übernimmt sie diese Aufgabe kurzerhand selbst und entdeckt dabei, dass sie mehr von Mimi hat, als erwartet. Der sportliche Jeans- und- T-shirt-Typ entpuppt sich als stilsichere Mode-Kennerin.
Eigentlich ist Dora gerade dabei ihren Bachelor vorzeitig zu machen, um möglichst schnell ihr Masterstudium zu beginnen. Ausserdem lässt sie ihren Job im Studenten-Café sowie dessen Chef Gary zurück, der in ihrem Leben eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Doch auf einmal läuft alles ganz anders. Fern ab ihres alten Lebens beginnt Dora ihre Prioritäten anders zu setzen. Unterstützt wird sie von er quirligen Gaby und Maux, welche Mimi im Vintage-Store half und nun natürlich auch Dora unter die Arme greift. Und dann ist da natürlich noch Con, der Dora alles andere als kalt lässt...
Aber was hat es eigentlich  mit diesen Kleider-Geschichten auf sich? Und wie wird man lästige Verwandte los?
Gerne würde ich nun eine Lobeshymne anstimmen, aber irgendwie kann ich das nicht. Obwohl mir die Geschichte, wie auch die Sprache sehr gut gefielen und ich begeistert davon war, wie oft Erin McKean es schaffte, genau nicht das geschehen zu lassen, was man eigentlich erwartete, bin ich nicht vollumfänglich befriedigt. Was mir nämlich gar nicht gefiel, waren erstaunlicherweise die Geschichten der Kleider... Ich konnte einfach keinen Gefallen an der Ich-Perspektive der Kleider finden. Ich konnte einfach den Sinn nicht erkennen, warum die Geschichte der Kleider nicht in der dritten Person erzählt wurden. Aber ich denke, das ist ein sehr persönliches Empfinden. Für Fashion-Victimes lohnt es sich auf jeden Fall, dieses Buch zu lesen. Aber zuerst müsst ihr "Der Stoff aus dem die Liebe ist" lesen, denn dieses Buch war für die grossen Erwartungen verantwortlich...


This title! Wow! I was filled with expectations. I love reading and I love dresses and when both come together, it can't be anything else than great...
The novel "The secret lives of dresses" is about a very dark chapter in Doras live. Her grandmother Mimi is in the hospital because of a urgant stroke and she's unconcious. The docters don't want to raise Doras hopes because Mimis is in a critical state. Besides this emotional distress, there's another challenge wainting for Dora. Someone has to look after Mimis beloved vintage-store and because Dora has grown up there, she decides to do it on her own and discovers that she's more similar to Mimi she ever suspected. The sporty Jeans-and-T-shirt-Typ is developing into a stylistically confident fashion-expert.
Actually Dora is going to finish her Bachelor-studies earlier and start her Master. Additionally she leaves her job in the student-cofée and her boss Gary, who's playing an essential role in her life, behind. But suddenly everything is turning upside-down and Dora starts to set different priorities. The bubbly Gaby and Maux, who was working in the vintage-store with Mimi support her. And there's Con...
But what about those secret dress-stories? And how to loose annoying relatives?
I would so much like to sing this book's praise, but somehow I can't. Although I liked the story and the language a lot and respected that Erin McKean is able to write actions, which are not going to turn  out as I suspected, I'm not fully satisfied. It's strange, but I didn't like the I-perspective of the dress-stories. I couldn't see the sense of it. Why aren't they written in the third person? But I think, it's a really personal sensation. For fashion-victims it is worth reading this book.  But first you have to read "A vintage story", because this book is responsible for my expectations...

by Charlene Lynch

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