Montag, 1. August 2011

Schweizer Nationalfeiertag - Trittst im Morgenrot daher...

Auch wenn die Schweiz in letzter Zeit international oft negative Schlagzeilen geschrieben hat, gibt es für mich doch kein schöneres Land auf der ganzen Welt. Schweizer zu sein bedeutet auch, ein kleiner Rebell zu sein, sich nicht anzupassen, nur weil alle anderen um einen herzum dies tun. Wir sind ein kämpferisches Volk, aber wir kämpfen nicht, um etwas zu erobern, sondern um zu bewahren und zu schützen, und zwar unsere Freiheit, unsere Unabhängigkeit und unsere Eigenart.

Als Kind kannte ich dieses Gefühl noch nicht so. Klar wurde der 1. August, unser Nationalfeiertag, gefeiert, aber dabei ging es mir doch mehr um's Feuerwerk und die bengalischen Zündhölzer. Aber ich machte mir keine grossartigen Gedanken über die Bedeutung dieses Tages, auch nicht darüber, Schweizerin zu sein. In den letzten Jahren allerdings, hat sich mein Gefühl für die Schweiz doch etwas verändert. Irgendwie ist mir bewusst geworden, wie glücklich ich sein kann, in so einem schönen, friedlichen Land zu leben.
Ich habe ein sehr starkes Zugehörigkeitsgefühl entwickelt, einen Heimatstolz, den ich so nicht kannte. Die kleinen Symbole wie unsere Schweizerfahne, die Nationalhymne, der Klang eines Alphornes oder auch nur unser Schweizer Franken wecken in mir ein ganz besonderes Gefühl. Besonders zeigt sich dies z.B. wenn jemand schlecht über die Schweiz spricht oder sogar öffentlich angreift. Oder dann natürlich bei einer Fussball -WM oder -EM. Ich bin wirklich kein Fussball-Fan, aber es ist für mich Ehrensache, die Spiele der Schweizer Nationalmannschaft auf dem internationalen Parkett mit zu verfolgen und so richtig mitzufiebern. Es ist für mich auch selbstverständlich, als Zeichen der Zugehörigkeit und zur Unterstützung Rot-Weiss zu tragen.

Was ich jetzt sage, klingt für viele in meinem Alter wohl eher etwas seltsam ode auf jeden Fall nicht nachvollziehbar. Wenn ich schon nur ein Mal im Jahr im Urlaub verreisen kann, dann kann mir kein weisser Sandstrand der Anblick der Walliser Berge ersetzen. An keinem Ort der Welt fühle ich mich so sicher und geborgen wie auf der Bettmeralp, wo wir schon als Kinder jedes Jahr die Sommerferien verbracht haben. Dies ist unser Heimatort (naja, eigentlich Martisberg, ein winzig kleines Dorf etwas weiter unterhalb), dies ist der Ort, wo ich mich frei fühle, wo ich mich zu Hause fühle. Und ich kann es kaum erwarten... Nur noch zwei Wochen, und ich bin wieder dort... Ich hab ja so "Heimweh noch de Berge"...
Somit möchte ich allen Schweizerinnen und Schweizern einen wunderschönen 1. August wünschen.

♥...Trittst im Morgenrot daher,
Seh'ich dich im Strahlenmeer,
Dich, du Hocherhabener, Herrlicher!
Wenn der Alpenfirn sich rötet,
Betet, freie Schweizer, betet!
Eure fromme Seele ahnt
Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland... ♥
(more)


Although Switzerland has been in the international headlines in a very negativ way the last time, for me there's no better country in the world than this one. To be Swiss means to be a little rebel. We don't conform to everything around us, because all the others are doing. We're a nation of fighters, but we don't fight to conquer, but to keep and save... our freedom, our indipendence and our peculiarity.
When I was a child I didn't know this feeling. Sure, we celebrated our national day, but I think the firework and the sparklers were more interesting to me. But I didn't care about the meaning of this special day, or about beeing Swiss. But in the last years, my feelings changed. Somehow I realized, how happy I can be to live in such a wonderful and peaceful country like Switzerland.
I developed a really strong sense of belonging, a pride of homeland, I didn't knew befor. The small symbols like our Swiss flag, our national anthem, the sound of a alphorn or our Swiss franc arouse thise special feelings in my heart and my soul. I can feel it, when someone badmouthes about Switzerland or  attacks it in public. Or of course when Switzerland plays at the soccer-WM or -EM. I'm not a big soccer-fan, but for me it's a matter of honor to watch all the games of our national soccer team in the international competitions. And it's natural to wear red and white to show my affiliation and my support.
What I tell you now, may sound a little bit strange to the people of my age, but I can only travel one time a year and then I would never prefer a white sandy beach to the Valais Alps. There's no place on the earth, I feel more secure than on the Bettmeralp, where we already spent my summer-holidays when we were children. That's our native place (ok, actuelly Martisberg, a tiny mountain village a little bit further down), the place where I feel free, where I feel home. and I can't wait to be there again... Just two more weeks... Because I'm longing or the mountains, I'm homesick...
And so, I would like to wish a wonderful national day to all Swiss people...

by  Charlene Lynch

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