Sonntag, 29. Mai 2011

The little raven

Als mein Freund mich am Freitag nach der Arbeit nach Hause brachte und mit dem Auto die schmale Gasse zu unserem Haus hochfuhr, sass da ein kleiner schwarzer Vogel im Weg. Mein Freund erkannte, dass es sich um einen jungen Raben handelte, der ganz offensichtlich das Fliegen  noch nicht gelernt hatte, so unbeholfen, wie er rumhüpfte, mit den Flügeln schlug und immer wieder nach oben schaute und krächzte. Wahrscheinlich war es bei seinen ersten Flugversuchen runtergefallen... 
Wir beobachteten das arme, hilflose Ding eine Weile  und ich geriet total in Panik, bei dem Gedanken, es könnte von einem Auto überfahren oder von einem Fuchs gefressen werden. Mein Freund hingegen blieb cool und riet mir, beim Veterinäramt anzurufen. Da ich keine Nummer hatte, rief ich bei der Auskunft an, um mich verbinden zu lassen. Irgendwie wussten die aber nicht so Bescheid und so landete ich bei einem Tierarzt. Dort konnte man mir aber auch nicht wirlich helfen.
So scheuchten wir das kleine Vögelchen vorsichtig hinter den Holzzaun auf die Wiese und sperrten ab, damit er nicht mehr auf die Strasse raus konnte. Mir ging es aber gar nicht gut... Der kleine Rabe war so verwirrt und hilflos. Wo war denn  nur seine Mutter? Da das Kleine wenigstens vorerst nicht mehr richtig in Gefahr war, ging ich ins Haus, rannte aber alle Vierteltstunde ans Fenster, wo ich das arme Geschöpf weiterhin zusammengekauert im Gras sitzen sah...
Als ich das nächste Mal wieder ans Fenster ging, erlebte ich dann eine wunderbare Szene. Im einen Augenblick, sass das Raben-Junge da, im nächsten landete ein grosser Rabe bei ihm, um ihm etwas mit den Schnabel zu füttern... Die Raben-Mutter... Ich ging beruhigt zurück ins Wohnzimmer. Als ich das nächste Mal schauen ging, war das Kleine fort... Happy End...

When my boyfriend brought me home after work and drove up the the alley way, there was sitting a small black bird on the way. My boyfriend recognized it as a little raven. Probabley it fell out of the nest while trying to do his first flight. It hopped around and looked up, cawed...
We watched the poor, helpless thing for a while and I got panic, because a car could run over it or a fox could kill it. My boyfriend stayed cool and gave me the advice to call the veterinary inspection office..Because I didin't have the number I called the information, so they should put me trough, but they connected be with a veterinarian, who couldn't help me a lot.
So we tried to shoo the little birdy behind the wooden fence to the meadow. So it couldn't come to the dangerous street again. But I didn't feel good, because the poor thing was so confused and helpless. Where was the mother-raven?! Because it was safe, I went home, but I coulden't relax. I had to run to the window all the time, to see the little bird crouching in the gras.
When I go to look next time, I could experience a wonderful scene. There was the poor, confused thing sitting there, then a bigger raven landed in front of it and feed it... The mother-raven! I was so calmed. When I took a look a little bit later, the little raven has gone.... Happy End!

by Charlene Lynch

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